Die Präsenz von Grossraubtieren hat Auswirkungen auf die Bündner Land- und Alpwirtschaft. Eine Onlineumfrage im Auftrag des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation zeigt aber auch, dass Bäuerinn…
Eine Onlineumfrage im Auftrag des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation zeigt aber auch, dass Bäuerinnen und Bauern anpassungsfähig sind und sich den Herausforderungen stellen.
Drei Viertel aller Betriebe im Kanton Graubünden sind von der Präsenz der Grossraubtiere betroffen. Während Bäuerinnen und Bauern auf den Heimbetrieben Sichtungen oder ein auffälliges Verhalten der Tiere melden, sind es auf den Alpbetrieben vor allem Angriffe und Risse. Betroffen sind vor allem die Regionen, in denen sich bereits in den letzten Jahren Wolfsrudel gebildet haben.
Regierungsrat Marcus Caduff, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Soziales, betont: „Eine Perspektive für die Land- und Alpwirtschaft wird die neue Jagdgesetzgebung geben, wenn Wölfe und Wolfsrudel proaktiv reguliert werden können und damit die Herdenschutzmassnahmen der Land- und Alpwirtschaft unterstützt werden.
Beteiligt haben sich 1066 Landwirtschaftsbetriebe, was einem Rücklauf von 57 Prozent entspricht. Die Umfrage zur Sömmerung haben 405 oder 45 Prozent der angeschriebenen Betriebe beantwortet. Die im Vergleich zu den Landwirtschaftsbetrieben tiefere Rücklaufquote erklärt sich damit, dass Alpmeisterinnen und Alpmeister, die für mehrere Alpen zuständig sind, den Fragebogen mehrmals erhalten haben.
Die Umfrage wurde vom agrar- und regionalwirtschaftlichen Beratungsunternehmen Flury & Giuliani GmbH gemeinsam mit dem Sozial- und Marktforschungsinstitut DemoSCOPE im März 2023 durchgeführt.
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