Widerstand in Rorschacherberg: Sieben Meter hohe Lärmschutzwand an der A1 legt ganzes Quartier in den Schatten.
Auf der grossen Wiese entlang der Linkolnsbergstrasse in Rorschacherberg steht seit dem Herbst ein ganzer Wald von Bauvisieren. Diese Zeitung berichtete im September darüber, dass dort auf dem 13'624 Quadratmeter grossen Grundstück drei Mehrfamilienhäuser, acht Doppeleinfamilienhäuser, drei Terrassenhäuser und ein Einfamilienhaus geplant sind.
Auf die Frage, wieso eine Lärmschutzwand in dieser überrissenen Dimension gebaut wird, antwortet Julian Räss, Informationsbeauftragter beim Bundesamt für Strassen : «Bei der Lärmschutzwand handelt es sich um ein privates Bauvorhaben. Die Planung erfolgt durch eine private Bauherrschaft und nicht durch das Bundesamt für Strassen.
Dies trifft in diesem Fall aber nur auf der Seite bergwärts zu. Seeseitig ist das Fundament nämlich 2,30 Meter über Boden sichtbar, und darauf steht die 4,40 Meter hohe Stahlstütze, gesamt also 6,70 Meter und damit zu hoch. Wieso pocht das Astra nicht auf die Einhaltung der Masse, sondern nimmt sich in diesem Fall aus der Verantwortung? «Das Astra nimmt seine Verantwortung als Eigentümer der Nationalstrasse vollumfänglich wahr.
Ist es für den Gemeindepräsidenten vorstellbar, die Mauer transparent zu gestalten, um Licht durchzulassen? Seine Antwort: «Diese Frage wäre im Einspracheverfahren mit der Bauherrschaft und dem Astra zu klären, falls Einsprache erhoben wird.»Gesuchsteller und Bauherr ist die Aremo AG, ein Unternehmen der Arevo-Gruppe in St.Gallen.
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