Warum Bio-Bauer Allhoff-Cramer Volkswagen verklagt

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„Unser Hof ist bedroht“: Damit sein Betrieb eine Zukunft hat, will der Bio-Bauer Allhoff-Cramer den Konzern VW zu mehr Klimaschutz zwingen. Es ist der weltweit erste Prozess dieser Art. Volkswagen Verbrennerklage

Den Menschen in Ostwestfalen wird eine gewisse Sturheit nachgesagt. Vielleicht liegt es daher auch an der Mentalität, dass Ulf Allhoff-Cramer vor Gericht versucht, einen Weltkonzern wie Volkswagen zu mehr Klimaschutz zu zwingen.

Seine Forderungen: Der nach Toyota zweitgrößte Autobauer der Welt soll den Anteil seiner Pkw mit Verbrennungsmotoren sofort auf maximal 25 Prozent senken und ab 2030 gar keine Verbrenner mehr verkaufen. Zudem soll der VW-Konzern seine CO2-Emissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 2018 senken. Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe unterstützen die KlagenWeil das so ist, zieht der Landwirt auch nicht allein gegen VW vor Gericht. Seine Klage wird unterstützt von Greenpeace. Und sein Prozess ist auch nicht das einzige Verfahren dieser Art. Parallel zum Prozess in Detmold sind Klagen von Greenpeace-Managern und -Aktivisten gegen VW in Braunschweig anhängig, die Deutsche Umwelthilfe verklagt zudem BMW, Mercedes und Wintershall Dea. Doch die Detmolder sind die schnellsten.

2018 habe der VW-Konzern 582 Millionen Tonnen CO2-Emissionen emittiert, das entspreche den jährlichen Emissionen von Australien. Hätte die Klage Erfolg, würde das zu einer Einsparung von zwei Milliarden Tonnen CO2 führen, das entspräche einem Drittel des verbleibenden CO2-Budgets für Deutschland, sagt Benjamin Stephan von Greenpeace. Allerdings entstehen vier Fünftel der 582 Millionen Tonnen dadurch, dass die Käufer ihre Golfs oder Seats fahren.

Einzig im Fall des peruanischen Bauern und Bergführers Saúl Luciano Lliuya, der – ebenfalls vertreten von Roda Verheyen – RWE vor dem Oberlandesgericht Hamm für die drohende Überschwemmung seines Lands in den Anden haftbar machen will, steht auch ein deutscher Konzern vor Gericht.

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