Der Kanton St.Gallen will in den nächsten Jahren 400 Millionen in den Ausbau des ÖV investieren – und 1,3 Millionen in die Strassen.
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLERDie St.Galler Regierung informierte am Mittwoch über das 7. ÖV-Programm und das 18. Strassenbauprogramm des Kantons. Beide gelten für die kommenden fünf Jahre.
Am Obersee zwischen Rapperswil und Uznach, am Walensee und im Rheintal sollen mehr Züge fahren. Die Regierung möchte so die Erreichbarkeit innerhalb des Kantons verbessern und die Reisezeiten mit dem öffentlichen Verkehr reduzieren. Auch das Busangebot soll angepasst werden, damit möglichst viele Personen profitieren.
Das 7. ÖV-Programm sieht für die Jahre 2024 bis 2028 insgesamt knapp 400 Millionen Franken an kantonalen Mitteln vor. Mehr als drei Mal so viel - nämlich knapp 1,3 Milliarden Franken - will die Regierung im gleichen Zeitraum in den Strassenbau investieren.Mehrere Grossprojekte auf dem Programm Grossprojekte wie der Ausbau der Autobahn A1 in St.Gallen, der Autobahnanschluss Witen mit Zubringer nach Rorschach und die Netzergänzung Nord in Bronschhofen sind im Programm enthalten. Für den Kantonsstrassenbau sind 552 Millionen Franken vorgesehen. Davon sollen 111 Millionen in Velo- und Fusswege fliessen.
«In diesem Bereich besteht grosser Nachholbedarf», heisst es im Communiqué des Kantons. Die grosse Anzahl von relativ kleinen bis mittleren Projekten sei dafür der Beweis. Die Projekte werden durch den Bund mitfinanziert. Weitere knapp 100 Millionen Franken sind für Strassenraum-Gestaltungen reserviert.Das Strassenbauprogramm enthält auch Beiträge an Gemeinden, die Verkehrspolizei und die Mittel für den Unterhalt der Kantonsstrassen.
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