Schwache US-Daten lösen Kursanstieg aus

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Schwache US-Daten lösen Kursanstieg aus
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Die Zahl der offenen Stellen auf dem US-Arbeitsmarkt ist deutlich stärker gesunken als erwartet und auch das US-Verbrauchervertrauen trübt sich merklich ein. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen nicht weiter anhebt. Die Kurse ziehen im frühen Handel am Donnerstag deutlich an.

Die Aktienmärkte haben am Dienstagnachmittag mit Kursgewinnen auf unerwartet schwach ausgefallene US-Wirtschaftsdaten reagiert, die um 16:00 Uhr MESZ gemeldet wurden.

Nach dem sogenannten JOLTS-Report sank die Zahl der offenen Stellen auf dem US-Arbeitsmarkt von 9,58 Mio. im Juni auf 8,83 Mio. im Juli. Erwartet wurde ein deutlich schwächerer Rückgang auf 9,49 Mio. Eine Eintrübung auf dem nach wie vor von einem Überangebot an freien Stellen gekennzeichneten US-Arbeitsmarkt gilt als Voraussetzung für eine Eindämmung der hohen Inflation. Am Freitag wird der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für August veröffentlicht, der mit Spannung erwartet wird.

Auch das zeitgleich mit den JOLTS-Daten gemeldete Conference-Board-Verbrauchervertrauen trübte sich stärker ein als erwartet. Von revidiert 114,0 Punkten im Vormonat sank das Verbrauchervertrauen im August auf 106,1 Zähler. Hier waren 116,0 Punkte erwartet worden. Fazit: Die schwachen Wirtschaftsdaten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank ab September die Zinsen tatsächlich nicht weiter anheben wird. Vor allem die Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt könnte gute Nachrichten für die Inflation bedeuten.

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