Obwohl Felipe Massa in der Wüste von Bahrain gute Rundenzeiten in den Asphalt brannte, freute er sich über eine ganz andere Nachricht: Die Fortschritte im Heilungsprozess seines Ex-Teamkollegen Michael Schumacher.
Das Williams-Team erlaubte sich in der Dämmerung von Bahrain den Luxus, einen grossen Teil des Flutlicht-Trainings zwecks Schonung der V6-Antriebseinheiten sausen zu lassen. Trotzdem durfte sich der britische Privatrennstall, der seit dieser Saison im attraktiven Martini-Racing-Look auftritt, über gute Rundenzeiten freuen. Felipe Massa drehte im ersten Training die elft- und am Abend die fünftschnellste Runde.
Neuzugang Massa erklärte hinterher: «Wir fuhren erst gegen Ende, aber das war okay.» Und sein Teamkollege Bottas präzisierte: «Wir hatten in den Wintertests bei ähnlichen Temperaturen wie heute Nachmittag so viele Runden gedreht und derart viele Daten gesammelt, dass wir heute Abend nur wenig hätten lernen können. Es ging uns also in erster Linie um das Fine-Tuning bei der Fahrzeug-Abstimmung. Mit dem Handling waren wir heute schon sehr zufrieden.
Geht es um die Einschätzung der eigenen Stärke, lassen sich beide Williams-Piloten nicht in die Karten schauen: «Wir sind hier sicher schneller als beim letzten GP in Malaysia, aber ich weiss nicht, ob wir an unser Tempo vom Saisonauftakt in Melbourne herankommen können», weicht Massa aus. Und auch Bottas bleibt ungenau: «Wahrscheinlich liegen wir hier irgendwo zwischen diesen beiden Leistungen.
Massa gesteht: «Ich hoffe sehr, dass noch mehr gute Nachrichten folgen. Ich bete jeden Tag für Michael und will ihn so schnell wie möglich wieder auf den Beinen und hier im Fahrerlager sehen, darauf freue ich mich jetzt schon. Ich wünsche ihm, seiner Familie und allen Ärzten, die am Heilungsprozess beteiligt sind, nur das Beste und hoffe, dass es nun schnell bergauf geht. Ich halte die ganze Zeit Kontakt zu seiner Familie.
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