Seit fünf Tagen eskaliert die Lage an der sogenannten Kontaktlinie, die die ukrainische Armee von den von Russland unterstützten Kämpfern trennt. Eindrücke von DW-Reporter Mathias Bölinger. 👇
Mehr als drei Schritte möchte Olena Makarenko nicht von der Tür ihres Wohnblocks weggehen."Man weiß nie, wann der nächste Beschuss anfängt", sagt sie. Vom Eingang des grauen zweistöckigen Wohnblocks führt eine Treppe hoch in ihre Wohnung, eine in den Keller."Wenn es still ist, gehe ich immer mal wieder raus", presst sie hervor."Sonst wird es zu kalt im Keller.
"Mir wäre am liebsten, sie würde mit den Enkeln für ein paar Wochen in die Karpaten - mehr als tausend Kilometer westlich - gehen."Bis dahin sollte klar sein, wie es hier weitergeht." Seit fünf Tagen nimmt die Eskalation entlang der gesamten Kontaktlinie zu. Hunderte Granaten sind bereits auf die ukrainische Seite heruntergeregnet. Wie es auf der anderen Seite aussieht, darüber gibt es keine gesicherten Informationen. Die ukrainische Führung glaubt, dass die Rebellen auf der anderen Seite die staatlichen Truppen zu einer Reaktion provozieren wollen und haben die Anweisung gegeben, äußerst zurückhaltend zu reagieren.
Eine Granate ist direkt auf der Dorfstraße explodiert. Gleich nebenan auf dem Schulhof hat ein Geschoss einen Krater gleich hinter dem Fußballtor gerissen. Gerade ist der Gasnotdienst in einem gelben Kleinbus sowjetischer Bauart vorbeigekommen. Ein Arbeiter schweißt Löcher an der oberirdischen Gasleitung zu, die die Granatsplitter gerissen haben.
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