Teamchefin Claire Williams macht sich grosse Sorgen. Die Engländerin sagt: «Für uns als unabhängigen Rennstall wird es kritisch. Wir müssen 2020 unbedingt Rennen fahren um zu überleben.»
In der Formel 1 dreht sich wegen der Coronakrise kein Rad. Bis Ende Mai ist der grösste Teil der 635 Fachkräfte starken Belegschaft von Williams beurlaubt. Um die Belastung durch Lohnkosten von monatlich 5,5 Millionen Dollar zu lindern, nimmt Teamchefin Claire Williams ein Hilfsprogramm der Regierung in Anspruch.
Teamchefin Claire Williams machte sich schon im Rahmen der Wintertests wegen der Coronakatastrophe grosse Sorgen: «Wir sind stark abhängig vom Preisgeldtopf der Formel 1. Weniger Rennen bedeutet schlicht weniger Geld. Wir stehen in Verhandlungen mit dem Formel-1-Management, was finanziell mit Rennen passiert, die nicht nachgeholt werden können.»
«Die Formel 1 befindet sich derzeit in einer überaus heiklen Lage», so Williams nun bei Sky Sports News. «Wir verbringen viel Zeit mit Sitzungen, mit der FIA und Formula One Management, um Mittel und Wege zu finden, aus dieser Krise unversehrt herauszukommen. Für uns als unabhängigen Rennstall wird es kritisch. Wir müssen 2020 unbedingt Rennen fahren um zu überleben.
«Es ist wirklich besorgniserregend, nicht zu wissen, wie genau es weitergehen soll. Die Situation ändert sich fortlaufend. Kein kann heute sagen, ob wir überhaupt Rennen fahren werden und falls ja, wie viele. Ich beneide Formel-1-CEO Chase Carey nicht um seinen Job.» «Wie soll er einen WM-Plan aufstellen, wo es nicht klar ist, wann in welchen Ländern Lockdowns langsam gelockert werden? Die Massnahmen werden auch nicht europaweit gleich gelockert. Wir sind in einem globalen Sport tätig, der sehr viele Grenzen überschreiten muss. Wie das vor diesem Hintergrund gehen soll, weiss ich nicht.»1. November: Mexico City, Autódromo Hermanos Rodríguez/MEX10. Mai: Montmeló bei Barcelona, Circuit de Barcelona-Catalunya/E1.
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