Laut Berechnungen wird die Rente nicht bei allen 22 Millionen sozialversicherungspflichtig Angestellten später reichen. Der Mindestlohn führe in die Altersarmut, kritisiert die Linke.
Von aktuell rund 22 Millionen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten in Deutschland werden nach jetzigem Stand etwa 9,3 Millionen eine Rente von weniger als 1.500 Euro beziehen. Das berichtete das Redaktions Netzwerk Deutschland am Montag und beruft sich auf die Erhebungen des Bundesarbeitsministeriums. Um auf diese Altersbezüge zu kommen, müssen Arbeitnehmer demnach aktuell 40 Stunden die Woche für 45 Jahre arbeiten, mit einem Stundenlohn von 20,78 Euro.
Dem Bericht zufolge ist für eine künftige monatliche Rente in Höhe von 1.200 Euro derzeit rechnerisch ein Stundenlohn von 16,62 Euro bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden über 45 Jahre nötig. Zwar soll der Mindestlohn zum 1. Januar 2024 von 12 auf 12,41 Euro steigen, aber seine Empfängerinnen und Empfänger sind auch danach noch entfernt von den 16,62 Euro, die nötig sind, um eine Rente von 1.200 Euro zu erreichen.
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