In Libyen demonstrieren Hunderte für die Aufklärung der Katastrophe. Die Verantwortlichen sollen zur Rechenschaft gezogen werden.
wurden bis Ende vergangener Woche rund 4000 Todesopfer identifiziert und mit Totenscheinen registriert. Die IOM geht davon aus, dass sich darunter rund 400 Migranten befanden.
Diese Zahl dürfte sich mit der andauernden Bergung weiterer Leichen noch ändern. Die tot aufgefundenen Migranten stammten den Angaben nach aus Ägypten, dem Sudan und aus Bangladesch. In Libyen halten sich Hunderttausende Migranten auf. Einige leben und arbeiten langfristig in dem nordafrikanischen Land, während es andere als Transitland nutzen, um nach Europa zu gelangen. Die IOM und die WHO geben die Zahl der bestätigten Todesfälle ähnlich hoch an.
Nach Aussagen von Augenzeugen sollen Demonstranten am Abend auch probiert haben, das Haus des zur Zeit suspendierten Bürgermeisters Abdel-Moneim al-Gheithy in Brand zu setzen. Durch die verheerenden Überschwemmungen sind auch zwei Dämme in Darna gebrochen. Den Behörden wird vorgeworfen, diese nicht ordnungsgemäß in Stand gehalten und somit zum Ausmaß der Katastrophe beigetragen zu haben.
Der Student Said Mansour forderte, dass untersucht werden müsse, warum die Dämme zusammengebrochen seien. Denn dadurch hätten „wir Tausende unserer geliebten Menschen verloren“. Der 39-jährige Taha Miftah sagte, der Protest sei eine Botschaft, dass „die Regierungen bei der Bewältigung der Krise versagt haben“, wobei er dem Parlament eine besondere Schuld zuschrieb.
Libyen ist faktisch zweigeteilt ist. Das Bürgerkriegsland hat im Westen eine Regierung, die international anerkannt ist. Im Osten, wo der Sturm „Daniel“ besonders großen Schaden angerichtet hat, herrscht eine andere Regierung, die international nicht anerkannt ist. „Daniel“ hatte Libyen am 10. September erfasst. Jeden Tag. Überall.
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