Am Sonntag um 3 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Bis am 31. März gilt in der Schweiz wieder Normalzeit.
Am Sonntag, 29. Oktober, endet die Sommerzeit für dieses Jahr: Die Uhren werden in der Nacht um drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Im Volksmund wird dabei oft von der Winterzeit gesprochen, obwohl das falsch ist.
Offiziell gibt es lediglich Normalzeit und Sommerzeit. Im kommenden Jahr wird die Sommerzeit vom 31. März bis am 27. Oktober dauern, also vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Normalzeit ist in der Schweiz seit mehr als 125 Jahren die mitteleuropäische Zeit. In der Schweiz ist das Eidgenössische Institut für Metrologie dafür zuständig, die offizielle Schweizer Zeit zu realisieren und zu verbreiten. Zeitumstellung ist unpopulär Obwohl die zusätzliche Stunde am Sonntag aufgrund der Zeitumstellung für die meisten Menschen kaum von Bedeutung zu sein scheint, ist die jährliche Umstellung zwischen Sommerzeit und Normalzeit im Frühjahr und Herbst unpopulär, wie regelmässige Umfragen zeigen. Neben den gesundheitlichen Bedenken argumentieren Kritiker der Zeitumstellung auch, dass sie den ursprünglichen Zweck nicht erfülle. Ursprünglich sollte das Vorrücken der Uhr im Frühjahr dazu beitragen, Energieeinsparungen während der helleren Jahreszeit zu erzielen. Die Idee dahinter war, dass durch das Verschieben des Tages um eine Stunde nach vorn weniger Beleuchtung und somit weniger Strom benötigt wird. Allerdings zeigen Analysen, dass die tatsächlichen Energieeinsparungen kaum nachweisbar sind. Europäische Union legt Debatte auf Eis In der Europäischen Union wird schon seit einiger Zeit über die Abschaffung der Zeitumstellung debattiert. Die EU-Kommission brachte ursprünglich 2018 einen Gesetzentwurf ein, der dies vorsah. Das Europäische Parlament stimmte dem Vorhaben sogar zu, verschob jedoch das geplante Ende der Zeitumstellung von 2019 auf 2021. Diese Pläne stiessen in den Mitgliedsstaaten auf wenig Gegenliebe, und sie wurden vorerst auf Eis gelegt. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin spricht sich in der Debatte für die Beibehaltung der Normalzeit aus. Dies liege daran, dass das Tageslicht, insbesondere der Blauanteil des Sonnenlichts, den Haupttaktgeber für die innere biologische Uhr des Menschen darstelle und massgeblich den Wach-Schlaf-Rhythmus beeinflusse. Die Experten sind der Überzeugung, dass die Winterzeit die beste Gewähr dafür bietet. Eine Umstellung auf die Sommerzeit könnte hingegen zu Schlafmangel führen, der sich in Form von Beeinträchtigungen der Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie einem Anstieg von Unfällen äussern könnte, so die Argumentation.
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