Vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan wächst die Furcht vor einer weiteren Eskalation in Nahost. Nach israelischen Angaben will die islamistische Hamas keine Waffenruhe im Gazastreifen. Stattdessen sei die Organisation bestrebt, die 'Region in Brand zu setzen'.
Vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan wächst die Furcht vor einer weiteren Eskalation in Nahost. Nach israelischen Angaben will die islamistische Hamas keine Waffenruhe im Gazastreifen. Stattdessen sei die Organisation bestrebt, die"Region in Brand zu setzen".
Die Hamas im Gazastreifen ist nach Einschätzung des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad derzeit an keiner Waffenruhe im Gaza-Krieg interessiert. Vielmehr sei die islamistische Organisation bestrebt, "die Region im Ramadan in Brand zu setzen", sagte Mossad-Chef David Barnea in einer Erklärung, die das Ministerpräsidentenamt veröffentlichte.
Barneas Verhandlungsteam erschien deshalb schon seit fast einer Woche nicht mehr zu den indirekten Gesprächen in Kairo. Wichtigster Konfliktpunkt ist, dass die Hamas auf einer verbindlichen Zusage Israels besteht, den Krieg zu beenden und seine Truppen aus dem Gazastreifen abzuziehen. Der Vermittlervorschlag sieht jedoch nur eine sechswöchige Waffenruhe und eine erste Phase des Austausches von Geiseln gegen palästinensische Häftlinge vor.
Am Freitag hatte der Hamas-Sprecher Abu Obaida in einer Video-Botschaft die Palästinenser dazu aufgerufen, im Fastenmonat zur Al-Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg zu marschieren. "Möge der gesegnete Monat Ramadan sich zur maximalen Flutwelle auf den Straßen und Fronten innerhalb und außerhalb Palästinas auswachsen", sagte er. Den Überfall auf Israel am 7. Oktober, der den Gaza-Krieg auslöste, nennt die Hamas "Al-Aksa-Flutwelle".
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