Tausende Menschen sind bisher an den Folgen der Naturkatastrophe im Bürgerkriegsland Libyen gestorben. Zwei verfeindete Regierungen erschweren die Situation.
Nach dem verheerenden Unwetter in Libyen sind in den Katastrophengebieten in dem Bürgerkriegsland mehr als 3000 Menschen beerdigt worden. Die genaue Zahl der Toten sei jedoch weiter schwer zu bestimmen, teilte ein Sprecher des Innenministeriums einer der beiden Regierungen mit. Hunderte unidentifizierte Leichen seien in Massengräbern beerdigt worden, nachdem am Dienstag schon mehr als 2000 Opfer begraben worden waren.
Rund 25 Kilometer entfernt von der Küstenstadt Darna trieben immer noch Leichen im Meer. Die Hafenstadt ist besonders schwer betroffen, nachdem zwei Staudämme in der Nacht von Sonntag auf Montag gebrochen waren und ganze Viertel der Stadt ins Mittelmeer gespült hatten. Der Sturm, der zuvor auch in Griechenland gewütet hatte, erfasste das nordafrikanische Land am Sonntag. Zehntausende haben zudem ihr Zuhause verloren. Alleine in Darna seien mehr als 30.
Ein Sprecher des UN-Generalsekretärs António Guterres in New York sagte, man arbeite mit lokalen, nationalen und internationalen Partnern zusammen,um den Menschen in den betroffenen Gebieten dringend benötigte humanitäre Hilfe zukommen zu lassen. Ein UN-Team sei an Ort und Stelle. Man kooperiere mit den Behörden, um Bedarf zu ermitteln und laufende Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.
Der Bürgermeister in Schahat sprach von rund 20.000 Quadratkilometern überfluteter Gebiete. Die betroffenen Regionen wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Die Hilfsorganisation International Rescue Committee teilte mit, es werde gemeinsam mit anderen Organisationen geprüft,wie wir unsere Programmarbeit am besten für die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen aufstocken können
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