Die EU-Stimmungslage in Österreich ist laut einer aktuellen Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der hohen Inflation ambivalent. Es gebe zwar eine klare Mehrheit für die EU-Mitgliedschaft, aber auch ein unklares Meinungsbild zu mehr oder weniger Europa, teilte die Gesellschaft mit. Eine Mehrheit für die EU-Mitgliedschaft sei stabil, jedoch steige die Zahl der Befürworter nationaler Alleingänge.
"Zwar steht eine überwiegende Mehrheit stabil hinter der EU-Mitgliedschaft, dennoch ist die Meinung geteilt, ob bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen nun mehr gemeinsames, europäisches oder mehr nationalstaatliches Handeln der richtige Weg ist", analysierte Paul Schmidt, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik, die Ergebnisse der Umfrage laut Aussendung. Die Umfrage wurde vom market-Institut vom 12. bis 18.
Der Krieg und die hartnäckig hohe Inflation"machen vielen Menschen hierzulande zu schaffen und befördern Unzufriedenheit, Sorgen und Misstrauen gegenüber der Politik. Dies macht sich nicht zuletzt auch im EU-Meinungsbild bemerkbar, denn die Zahl der Skeptiker der EU-Mitgliedschaft Österreichs steigt seit fast vier Jahren kontinuierlich an", so Schmidt.
Was verstärktes gemeinschaftliches Handeln auf europäischer Ebene betrifft, ist die Bevölkerung laut Umfrage geteilter Ansicht. Aktuell sagen demnach 47 Prozent, dass es mehr gemeinsames Handeln brauche, 43 Prozent - und damit acht Prozent mehr als noch im Mai 2022 - wollen, dass die Nationalstaaten stärker das Heft in die Hand nehmen. Elf Prozent beziehen zu dieser Frage nicht Stellung.
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