Vier Jahre fuhren Weltmeister Jonathan Rea und Ex-Champion Tom Sykes in der Superbike-WM gemeinsam im Kawasaki-Werksteam, Freunde wurden sie nie. Die Sticheleien haben bis heute nicht aufgehört.
Seit 2015 gewann Jonathan Rea vier Weltmeister-Titel in Folge, das gelang keinem Superbike-Piloten vor ihm. In diesen vier Jahren lief der Nordire seinem englischen Teamkollegen Tom Sykes den Rang als Nummer 1 bei Kawasaki ab, Sykes dockte vergangenen Herbst im neuen BMW-Werksteam an.
Der Umgang zwischen Rea und Sykes war zwar stets von gegenseitigem Respekt bezüglich des Speeds des anderen geprägt, persönlich konnten die beiden aber nie viel miteinander anfangen. Rea machte deshalb auch keinen Hehl daraus, dass ihm sein neuer Teamkollege Leon Haslam lieber ist als Sykes: «Leon ist ein normaler Teamkollege, mit ihm ist die Atmosphäre im Team gut. Wir waren in der BSB Teamkollegen und Rivalen. Er ist die Art von Kerl, mit dem du im Rennen kollidierst, aber hinterher ein Bier trinken gehst.»
Nach seinen drei zweiten Plätzen beim Saisonstart in Australien, jeweils von Ducati-Star Alvaro Bautista besiegt, meinte Rea: «Mit Tom habe ich mich null Prozent über technische Dinge ausgetauscht. Es ist nicht so, dass ich mich mit Leon hinsetze und über unsere Bikes diskutieren. Aber wir sprechen über Reifen und andere Dinge und hören uns die Meinung des anderen an. Er ist für solche Gespräche offen. Ihn im Team zu haben, macht es einfacher.
Sykes nahm diesen Seitenhieb zur Kenntnis und entgegnete schmunzelnd: «Ich weiß nicht, weshalb immer wieder solche Kommentare von ihm kommen – das enttäuscht mich. Wenn ich im Fahrerlager umherschlender, dann rede ich mit vielen Leuten. Diese Leute verfügen aber alle über eine Persönlichkeit.»
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