Eine beengte, dunkle und verdreckte Haltung von Kaninchen wirft die Tierrechtsorganisation Peta dem Staatsgut Kitzingen vor. Dort weist man die Vorwürfe zurück – mit amtlicher Unterstützung.
am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Darin wirft sie dem vom Freistaat Bayern betriebenen Staatsgut Kitzingen vor, Kaninchen in zu engen, verschmutzten Käfigen zu halten, ohne ausreichend Tageslicht und Einstreu.
Einen Tag später, am Donnerstag, äußerte sich zu diesen schweren Vorwürfen nun auch das Staatsgut selbst. Es verweist in einer Mitteilung an den BR auf Kontrollen des Veterinäramts, die am 13. sowie 19.Oktober vor Ort stattgefunden hätten. "Das Veterinäramt kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Kaninchen einen guten gesundheitlichen Ernährungs- und Pflegezustand aufweisen", heißt es dort.
Das Veterinäramt Kitzingen bestätigt die Kontrollen sowie die Ergebnisse auf Anfrage des BR. Man habe die von Peta beanstandeten Umstände, namentlich, dass es dort zu dunkel, zu eng und zu feucht sei, nicht vorgefunden. Die Tiere seien gesund.Am Staatsgut Kitzingen werden Versuche zur Haltung von Tieren gemacht, vor allem Geflügel. Dabei gehe es, wie das Gut betont, jedoch nicht um Tierversuche.
Solche Staatsgüter gibt es im gesamten Freistaat mit verschiedenen Schwerpunkten. In Unterfranken gibt es etwa das Staatsgut Schwarzenau, wo sowohl Schweinehaltung als auch Pflanzenbau erprobt werden,Darüber hinaus gibt es in Kitzingen auch Bildungsangebote, wie etwa einen Lehrgang zum Schlachten von Kaninchen. Dort lernen Teilnehmer laut dem Staatsgut, wie man tierschutzgerecht mit den Tieren umgeht, die man betreuen, betäuben und schlachten will.
"Der Erwerb dieses Sachkundenachweises ist für den angewandten Tierschutz von besonderer Bedeutung und soll weiterhin fortgeführt werden", heißt es in der Mitteilung des Staatsgutes. Die konventionelle Haltung von Kaninchen, die nun von Peta kritisiert wurde, werde man aber auslaufen lassen. Dies sei jedoch schon seit Längerem vorgesehen gewesen.
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