Der Wiener ÖVP-Chef Karl Mahrer mag den Brunnenmarkt in Ottakring nicht mehr
Der Wiener ÖVP-Chef Karl Mahrer mag den Brunnenmarkt in Ottakring nicht mehr. Bei einem Besuch im beliebten Nahversorgungs-Grätzel sind ihm die dortigen Kaufleute aufgefallen - und zwar offenbar nicht sonderlich positiv. „Syrer, Afghanen, Araber haben die Macht über den Brunnenmarkt übernommen“, ärgerte sich Mahrer in einem Video über die Herkunft der Wirtschaftstreibenden.
Wiens Grünen-Chefin Judith Pühringer stellte klar, dass sie kein Verständnis für eine derartige „willkürliche und billige Hetze“ gegen Menschen habe, die dort arbeiten und das Leben der Menschen im Bezirk bereichern würden. Außerdem meldete sie via Twitter Zweifel daran an, dass die ÖVP Wien etwas von Wirtschaften versteht.Der Wiener NEOS-Chef Christoph Wiederkehr findet die Aussagen Mahrers „nicht nur falsch, sie sind rassistisch“.
Mahrer selbst veröffentlichte später ein Statement dazu, indem er seine Positionierung noch verstärkte. So hieß es darin, Zuwanderer wurden sich abschotten und „Parallelgesellschaften aufbauen, um ihre Kultur ungestört weiterleben zu können“. Der Brunnenmarkt sei mittlerweile eine „Unsicherheitszone“, so habe es etwa im „Oktober 2021 um 55 Prozent mehr Sexualstraftaten gegeben als im Vorjahr“.
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