Sulzer-Präsidentin Suzanne Thoma über die Probleme mit dem sanktionierten Grossaktionär Viktor Vekselberg, das Versagen der Energiepolitik und warum der Atom-Ausstieg ein Fehler ist.
Suzanne Thoma nimmt das Thema Energiesparen ernst: Der Deckenfluter in ihrem neuen Büro hat mangels Stromkabel noch kein Watt verbraucht. Auch sonst ist das Eckzimmer im 23.
Stock des Sulzer-Hochhauses in Winterthur spartanisch eingerichtet: Das Bild einer lettischen Künstlerin an der Wand, ein Epidot mit versteinerten Grassamen aus dem Grimselgebiet auf der Ablage, mehr Persönliches ist nicht. «Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, mich einzurichten», entschuldigt sich die 60-Jährige, die seit 2021 beim Industriekonzern im Verwaltungsrat und seit April Präsidentin ist.