Wissenschaftler warnen für die nächsten Monate vor einer noch katastrophaleren Dürre in Europa als im vergangenen Jahr.
Damals hatte der heisseste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen laut Forschern die schlimmste Trockenheit seit mindestens 500 Jahren auf dem Kontinent ausgelöst. Vor allem in Südeuropa fürchten Landwirte wegen steigender Temperaturen und Wasserknappheit 2023 die schlechtesten Ernten und Erträge seit Jahrzehnten. Das könnte die Nahrungsmittelpreise weiter in die Höhe treiben, befürchtet die EU-Kommission.
Die EU-Kommission behält die Situation in dem Land, das für die Hälfte der Olivenproduktion und ein Drittel der Obstproduktion innerhalb der EU verantwortlich ist, nach eigenen Angaben genau im Blick."Die schwere Dürre in Südeuropa ist besonders besorgniserregend, nicht nur für die Landwirte dort, sondern auch, weil sie die bereits sehr hohen Verbraucherpreise in die Höhe treiben kann", sagt Kommissionssprecherin Miriam Garcia Ferrer.
Der spanische Landwirtschaftsminister Luis Planas hatte Ende April Soforthilfe in Höhe von 450 Millionen Euro bei der EU beantragt, wie aus einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, hervorgeht. Die Folgen der Dürre seien mit nationalen Mitteln alleine nicht zu bewältigen, hiess es darin. Das Geld sollte aus dem Budget für Agrarsubventionen mobilisiert werden. Eine Antwort der Kommission hat das Land bislang nicht erhalten.
Derweil fehlten in Norditalien nach zwei Jahren der Wasserknappheit 70 Prozent der Schneewasserreserven, sagte Luca Brocca, Forschungsdirektor beim Nationalen Forschungsrat. Daraufhin sei die Bodenfeuchtigkeit vor Ort um rund 40 Prozent gesunken. Ein derartiger Wassermangel könnte eine Situation wie im vergangenen Jahr auslösen. Damals erlebte Italien die schwerste Dürre seit 70 Jahren.
"Die Regierungen sind spät dran. Die Unternehmen sind spät dran", sagt Robert Vautard, Klimawissenschaftler und Direktor des französischen Pierre-Simon Laplace Instituts. So müssten viele landwirtschaftliche Regionen noch wassersparende Methoden einführen oder auf resistentere Landbaukulturen umstellen."Einige Unternehmen denken nicht einmal daran, ihr Modell zu ändern.
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