Studie zu Arbeit für Online-Plattformen: Die Hoffnungen wurden enttäuscht

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Studie zu Arbeit für Online-Plattformen: Die Hoffnungen wurden enttäuscht
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Eine Studie zur Plattform-Ökonomie stellt fest: Arbeit im Internet wird viel schlechter bezahlt als analoge Arbeit. Es brauche EU-weite Regulierung.

Die Arbeit wandert immer mehr ins Internet ab – und wird dort deutlich schlechter bezahlt als in der analogen Welt. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher größte Studie zur sogenannten Plattform-Ökonomie, die das Europäische Gewerkschaftsins­ti­tut in 14 EU-Ländern durchgeführt hat. Deutschland schneidet nach der Studie, die der taz vorab vorlag, etwas schlechter ab als der Durchschnitt.

Insgesamt waren im vergangenen Jahr in der EU 47,5 Millionen Menschen im Internet beruflich tätig, das sind 17 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung. Der Anteil der „echten“ Plattform-Arbeiter lag laut Studie mit 15 Millionen deutlich niedriger. Darunter waren nur 3 Millionen, für die Plattform-Arbeit einen signifikanten Teil ihrer Erwerbstätigkeit ausmacht.

Karges Zubrot Die große Mehrheit verdiente im Internet nicht einmal die Hälfte ihres Jahreseinkommens – es handelt sich also um ein karges Zubrot. Im Durchschnitt lag das Einkommen aus Plattform-Arbeit bei 250 Euro im Monat. Das Versprechen, im Internet ohne großen Aufwand viel Geld zu verdienen, erweist sich also in den meisten Fällen als Schimäre – meist geht es um prekäre Jobs.

Forderung nach EU-Regulierung Insgesamt bestätige die Studie die Forderung nach einer EU-weiten Regulierung der Plattform-Arbeit, meint das Gewerkschaftsinstitut. Online-Arbeiter würden noch allzu oft als selbstständig eingestuft und gnadenlosen Algorithmen unterworfen, die den Arbeitsalltag steuern. Wichtige Entscheidungen dürften nicht Maschinen überlassen werden, denn dabei gehe – neben der Transparenz – außerdem noch die soziale Verantwortung verloren.

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