Der frühere Formel-1-Fahrer Stefan Johansson über die Mängel der TV-Berichterstattung, den jungen Max Verstappen, Kimi Räikkönen und über die britischen Traditionsrennställe Williams und McLaren.
Für den früheren Ferrari- und McLaren-Piloten Stefan Johansson steht die Formel 1 auf dem Prüfstand. In seinem Rennblog gibt der 59jährige Schwede zu, dass er die Königsklasse noch immer heiss liebt, aber es wird dem WM-Fünften von 1986 nicht einfach gemacht, diese Liebe zu pflegen. Das liegt auch an der Magerkost, die im Fernsehen serviert wird, wie der 79fache GP-Teilnehmer sagt.
«Da gäbe es viel Handlungsbedarf. Man müsste den TV-Zuschauern bessere Grafiken servieren, um den Fans darzulegen, mit welchen Strategien die verschiedenen Piloten unterwegs sind. Das würde die Übertragungen verständlicher und interessanter machen.
«Ich gebe ehrlich zu, dass ich so meine Zweifel hatte, als er mit nur 17 Jahren in die Formel 1 geholt wurde. Aber er hat alle Kritiker Lügen gestraft. Abgesehen von seiner Leistung in Monaco hat er einen fabelhaften Job gemacht. Seit dem Wechsel zu Red Bull Racing fährt er makellos. Er ist superschnell, seine Rennen zeigen die Handschrift eines ausgefuchsten Routiniers, ich halte ihn für einen der besten Angreifer im Feld.
«Ferrari schwächelte in England, und ich habe den Eindruck, sie fallen eher zurück. Red Bull Racing hingegen schliesst auf. Renault hat enorme Fortschritte gemacht. Inzwischen ist nur noch ein Motor besser als der französische V6-Turbo, jener von Mercedes.»«Um gewisse Schwächen am Chassis auszumerzen, hat Williams Wege beschritten, die offenbar nicht funktionieren.
United States Latest News, United States Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Offiziell: Heikki Kovalainen ersetzt Kimi RäikkönenEs war zwar schon klar, aber nun hat Lotus es offiziell bestätigt: Heikki Kovalainen wird in den letzten beiden Saisonrennen 2013 das Cockpit von Kimi Räikkönen übernehmen.
Read more »
Kimi Räikkönen: Rat für Ferrari-Star Sebastian VettelKimi Räikkönen (40) ist von 2015 bis 2018 an der Seite von Sebastian Vettel für Ferrari gefahren. Der Finne ist nicht der Ansicht, dass Piloten der Italiener mehr aushalten müssen. Was er Vettel jetzt rät.
Read more »
Kimi Räikkönen: Wieso er immer an Ferrari glaubteDie jüngste Ferrari-Durststrecke dauerte von Singapur 2015 bis Melbourne 2017. Aber GP-Veteran Kimi Räikkönen (37) hat immer daran geglaubt, dass der berühmteste Rennstall der Welt wieder siegen wird.
Read more »
Kimi Räikkönen: «Die Reifen sind ein Ferrari-Problem»Von Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabane gab es Hausaufgaben für Kimi Räikkönen. Der Finne hat das Problem bei der Scuderia bereits ausgemacht.
Read more »
Kimi Räikkönen: Welche Rolle spielt das Geld?Der Lotus-Star bestätigt, dass es Probleme mit Gehaltszahlungen gibt. Ist das für den Finnen ein Grund, sich zu Red Bull Racing abzuseilen?
Read more »
Stefan Bradl (16.): «Keine besonderen Vorkommnisse»Wegen der kühlen Temperaturen ging Aprilia-Pilot Stefan Bradl im ersten freien MotoGP-Training in Valencia mit eine gewissen Zurückhaltung ans Werk.
Read more »