Wird mehr mit Twint oder Kreditkarte bezahlt, steigen die Kosten für die Bargeld-Versorgung. Das birgt Risiken, sagt die Schweizer Nationalbank.
) zufolge das Risiko, dass wichtige Infrastruktur für die Bereitstellung der"krisensicheren" Zahlungsmethode Bargeld ausgedünnt wird.
"Mit Banknoten kann auch dann bezahlt werden, wenn das Kartenterminal ausfällt, das Mobiltelefon keinen Empfang hat oder der Strom fehlt", sagte -Direktoriumsmitglied Martin Schlegel am Dienstag bei einer Veranstaltung in Liechtenstein laut Redetext."Bargeld bietet damit ein wichtiges 'Backup', wenn es zu lokalen oder gar flächendeckenden Störungen bei Zahlungen mit Karten oder Apps kommt."Die Notenbank habe keine Präferenz, ob mit Bargeld oder bargeldlos bezahlt werde, sehe in der starken Verschiebung hin zu bargeldlosen Zahlungsmitteln allerdings auch Risiken, führte Schlegel aus.
Eine Folge davon sei etwa, dass das Geldautomaten-Netz in den letzten Jahren ausgedünnt wurde."Der Abbau des Zugangs und eine verminderte Akzeptanz können somit eine Negativspirale auslösen: Schwierigerer Zugang, weniger Nutzung und eine geringere Akzeptanz verstärken sich gegenseitig", erklärte der SNB-Direktor.
Schlegel zeigte sich überzeugt, dass die Nachfrage nach Bargeld noch lange bestehen werde. Die Wahlfreiheit beim Bezahlen habe für die Bevölkerung und damit auch für die SNB eine hohe Bedeutung."Diese Wahlfreiheit ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, sondern hat als wichtige Voraussetzung, dass die Bargeldversorgung Tag für Tag gut funktioniert", sagte Schlegel.
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