Der ukrainische Präsident darf beim ESC kein Grußwort halten. Begründung: Der Abend sei unpolitisch. Aber was sollen dann die gelb-blauen Farben?
Der Eurovision Song Contest scheitert in diesem Jahr aufs Unangenehmste an seiner eigenen Ideologie, eine reine Unterhaltungsveranstaltung zu sein. Schon immer war das reine Behauptung, schon immer wurde die Bühne für politische Botschaften genutzt, und schon immer hat der ESC immer dann darauf gepocht, unpolitisch zu sein, wenn es politisch heikel wurde – erinnert sei an die Austragung in Aserbaidschan oder das Verbot des georgischen Beitrags „We Don’t Wanna Put In“.
Eigentlich hätte sich der diesjährige ESC „ESC in Exile“ nennen müssen. Denn er hätte nach den Regeln eigentlich in der Ukraine stattfinden müssen – eine ukrainische Band gewann im vergangenen Jahr. Die Ukraine erklärte sich freudig bereit, die Veranstaltung trotz des Kriegs ausrichten zu wollen. Doch die Organisatorin des ESC, die European Broadcasting Union, lehnte dankend ab und beschloss, die Show im fernen Liverpool stattfinden zu lassen.
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