Die Superbike-WM 2010 ist Geschichte, doch wir nehmen viele Erinnerungen und Erkenntnisse mit ins Neue Jahr. In Teil 3 nehmen wir den niemals aufgebenden Leon Haslam unter die Lupe.
Enge und spannende Rennen sind wir von der Superbike-WM gewohnt - die Saison 2010 bildete da keine Ausnahme. Es war eine fantastische Saison, in der es die alte Garde, insbesondere [*Person Max Biaggi*] und [*Person Carlos Checa*], mit den ultraschnellen und überwiegend aus England stammendem Youngstern aufnahm. Die Sterne von [*Person Jonathan Rea*], [*Person Cal Crutchlow*] und [*Person Leon Camier*] gingen auf, [*Person Leon Haslam*] mauserte sich zum Titelkandidaten.
Die von Aprilia vorgenommene Umrüstung des Nockenwellenantriebs löste Empörung aus, genauso wie die Ankündigung des werkseitigen Rückzugs durch Ducati.Wir wussten schon immer, dass Leon Haslam ein Racer ist.
Ab dem Zeitpunkt als er in Phillip Island sein erstes Superbike-Rennen gewonnen hatte, übertraf er alle Erwartungen. In jedem Rennen, in jeder Runde. Beim Meeting in Portimao lieferte er sich in beiden Läufen ein Kopf an Kopf Rennen mit Max Biaggi. Während der Römer seinen Widersacher auf der Geraden mit Leichtigkeit überholen konnte, liess Haslam nie locker und überholte den Römer bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Es gibt mehr Beispiele für den unbedingten Siegeswillen des Briten: Im zweiten Lauf in Kyalami fand der Suzuki-Pilot lange Zeit keinen Weg am fehlerlos fahrenden Jonathan Rea vorbei, doch er weigerte sich aufzugeben. Obwohl Max Biaggi hinter ihm auf Drei platziert war, wollte er sich mit dem zweiten Rang nicht zufrieden geben und letztendlich holte er sich mit einem waghalsigen Manöver kurz vor Schluss den Sieg.
Dann war da noch der erste Lauf in Imola: Obwohl er neun Positionen vor Biaggi auf dem zweiten Rang unterwegs war, ging Haslam nicht auf Nummer sicher. Er wollte unbedingt die fünf zusätzlichen WM-Punkte für den Sieg, weil die im Kampf um die Superbike-WM-Krone wichtig waren! Sein optimistisches Überholmanöver gegen Carlos Checa in der letzten Runde ging aber nach hinten los: Dem 27-Jährigen ging die Strecke aus und er kam nur noch als Fünfter ins Ziel.
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