Woody Allen präsentiert in Venedig seinen neuen Film, sprach dort über die #MeToo-Bewegung - und wo er sie als 'albern' ansieht.
© 2016 Featureflash Photo Agency/Shutterstock.comWoody Allen präsentiert in Venedig seinen neuen Film, sprach dort über die #MeToo-Bewegung - und wo er sie als"albern" ansieht.
Regisseur Woody Allen zählt angesichts der schweren Vorwürfe, die seine Adoptivtochter Dylan Farrow nach wie vor gegen ihn erhebt, sicherlich zu den umstrittensten Gästen der diesjährigen Filmfestspiele von Venedig - wohl nur noch getoppt von dem ebenfalls anwesenden Roman Polański .kam Allen neben seinem neuen Film, der französischen Produktion "Coup de Chance", auch auf die #MeToo-Bewegung und die Cancel Culture zu sprechen.
So bezeichne er sich durchaus als einen Advokaten von #MeToo, jedoch mit einer Einschränkung: "Jede Bewegung, bei der es tatsächlich zu Verbesserungen kommt, [...] etwa für Frauen, ist eine gute Sache." Er habe von solchen Beispielen gelesen. Doch ebenso habe er "in Zeitungsartikeln von Beispielen gelesen, wo es albern war".nicht, ging aber noch weiter auf den Punkt ein.
Ob auch Allen sich angesichts dieser Entwicklung als "gecancelt" ansieht? "Ich denke nicht darüber nach", so der Filmemacher. "Ich weiß nicht so genau, was es bedeutet, gecancelt zu werden. Ich weiß, dass über die Jahre alles gleich für mich geblieben ist. [...] Ich schreibe ein Drehbuch, treibe das Geld dafür auf, mache den Film, drehe ihn, schneide ihn und dann wird er veröffentlicht.
Jedoch gab er zu, dass speziell die Geldbeschaffung zunehmend einen Graus für ihn darstelle und ihn darüber nachdenken lasse, in den Ruhestand zu gehen: "Es ist immer so ein Krampf, Geld für einen Film aufzutreiben. Möchte ich das noch machen?" Zudem störe er sich daran, wie sich das Filmgeschäft zuletzt entwickelt hat: "Ich mag die Idee nicht, [...
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