In einem emotionalen Instagram-Post meldet sich Regina Halmich zum Kuss-Eklat um Rubiales zu Wort und rechnet mit dem spanischen Fußball-Präsidenten ab. Ihre Kritik richtet sich auch an Karl-Heinz Rummenigge, der den Kuss zunächst heruntergespielt hatte.
Auch Fußballfunktionär Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die ehemalige Boxweltmeisterin in ihrem Post:"Aber hey, wir Frauen sollen uns doch nicht so anstellen und nicht alles überdramatisieren, sowas kann bei solch überschwänglichen Emotionen doch mal passieren. Nein Herr Rummenigge, das kann es nicht. Ihre Meinung ist eher aus einem Land vor unserer Zeit."
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bayern hatte zuvor Verständnis für Rubiales Verhalten geäußert."Wenn man"Machtpositionen dürfen nicht ausgenutzt werden"einen Elefanten - es geht um Grundsätzliches und mehr Feingefühl wäre hier angebracht. Ich erwarte, dass wir Frauen nicht nur akzeptiert, sondern auch respektiert werden. Machtpositionen dürfen nicht ausgenutzt und falsch eingesetzt werden", schreibt sie in ihrem Post weiter. So erwarte sie auch bei freudigen Anlässen eine gewisse Kontrolle.
"Es wird Zeit, dass ein Exempel statuiert wird", resümiert Halmich. Einsicht und eine aufrichtige Entschuldigung hätten vieles zum Guten wenden können, ist sie sich sicher."Aber in der Machowelt ist eine Entschuldigung mit Schwäche gleichzusetzen. Dann macht der Täter sich doch viel lieber zum Opfer." Und die Mama gehe für ihren"armen Jungen" in den Hungerstreik.
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