Honda baut über die Saison 2021 hinaus keine Formel-1-Motoren mehr. Logische Frage: Mit welchen Triebwerken werden die beiden Red Bull-Teams Red Bull Racing und AlphaTauri ab 2022 antreten?
Es erscheint auf den ersten Blick seltsam: In einer Phase, in welcher Honda in der Formel 1 wieder in Schwung kommt und mit Red Bull Racing sowie AlphaTauri Rennen gewinnt, ausgerechnet jetzt geben die Japaner bekannt – Ende 2021 ist Schluss mit Formel 1.
Honda hat mit den beiden Red Bull-Teams grosse Fortschritte erreicht. Das liegt vor allem an einem gesunden Arbeitsklima und grossen Fortschritten mit dem 1,6-Liter-V6-Turbomotor. Der Aufwand ist gewaltig: Angeblich hat sich Honda das jüngste Engagement in der Königsklasse bislang mehr als eine Milliarde Euro kosten lassen. Fünf Grand-Prix-Siege sind ermutigend, lassen sich aber nicht als gesunde Aufwand- und Ertragsrechnung bezeichnen.
Red Bull Racing wollte keine Kundenmotoren, und nur das konnten Mercedes, Ferrari und Renault bieten. RBR-Teamchef Christian Horner: «Honda hingegen ist ein vollwertiger Partner.» Obschon mit Sebastian Vettel von 2010 bis 2013 vier Fahrer-WM-Titel gewonnen wurden und vier Konstrukteurs-Pokale obendrein, fühlte sich Renault als Partner immer zu wenig wertgeschätzt. Zuletzt war das Bündnis von gegenseitigen Anschuldigungen geprägt. Red Bull Racing war enttäuscht, dass die Franzosen den Einstieg in die neue Turbohybrid-Ära ab 2014 verschlafen hatten.
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