Islamabad befiehlt Flüchtlingen ohne Aufenthaltsgenehmigung, bis November das Land zu verlassen.
An der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan droht eine dramatische Fluchttragödie. Denn Pakistan wolle afghanische Zufluchtsuchende bis Ende des Monats abschieben, berichtet die. Betroffen sind etwa 1,7 Millionen Menschen, die noch nicht den offiziellen Flüchtlingsstatus erhalten haben.
Der Grund: In der Grenzregion fanden allein seit Jänner 24 Selbstmordanschläge militanter Islamisten statt. Laut Islamabad stecken die in Kabul herrschenden radikalislamischen dahinter, die Taliban dementieren dies. Erst vergangene Woche starben bei einer Terrorattacke auf eine Moschee 50 Menschen. Die Anschlagswelle sorgt für Ressentiments gegen „illegale“ Afghanen im Land.Die bereits zuvor enorme Fluchtwelle aus dem Nachbarland ist seit der Rückkehr der Taliban an die Macht im Jahr 2021 noch weiter gewachsen.
All diese Menschen müssten bis zum 1. November das Land verlassen haben, entweder „freiwillig oder sie werden deportiert“, sagte Innenminister Sarfraz Bugti. Er kündigte auch eine spezielle Taskforce an, die private Firmen oder Immobilien der „illegalen Afghanen im Land“ konfiszieren werde. Augenzeugen berichten bereits von Razzien.
Ab November würden zudem nur Afghanen mit Visa und Pässen ins Land gelassen. Der Antrag dauert meist Monate. Bisher genügte ein Führerschein oder Personalweis.
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