Öffentlicher Dienst: Berliner Angestellte wollen mehr als Einmalzahlungen

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Zwischen Inflation und Energiekrise beginnt die Tarifrunde im öffentlichen Dienst. Das fordern Berliner Angestellte.

„Durch die Krise entsteht etwas Gefährliches: Menschen werden ökonomisch und politisch abgehängt, fühlen sich isoliert und politisch von Parteien nicht vertreten“, so Schwerdtner. Diesem Frust soll „Genug ist genug“ eine Handlungsmöglichkeit bieten.

Auch Voigt hat schon von der Bewegung gehört. „Genug ist genug“ sei für sie gerade deswegen interessant, „weil da das ganze Spektrum, von Bürgergeldempfängern, Leuten, die für bessere Löhne kämpfen bis hin zu Studenten, dabei ist.“ Der Anspruch des Bündnisses ist es, bundesweit aktiv zu sein, momentan beschränke sich die Bewegung jedoch vor allem auf Berlin, so Gewerkschaftsexperte Schulten.

Das sei nicht unbegründet, so Schulten. Er sieht jedoch eine erhöhte Bereitschaft bei den Gewerkschaften, in den Arbeitskampf zu gehen: „Erstmals seit langem wird in Kommissionen offen diskutiert, ob man nicht einen richtigen Streik machen sollte.“ Das habe es im öffentlichen Dienst zuletzt in den 1990er-Jahren gegeben. Gängig sind Warnstreiks, die nur wenige Stunden dauern. Ein „richtiger“ Streik könnte sich über mehrere Tage ziehen.

Streiks im öffentlichen Dienst treffen, anders als in der Privatwirtschaft, nicht in erster Linie das Unternehmen. Zu spüren bekommt es vor allem die normale Bevölkerung, wenn der Müll nicht abgeholt oder im Krankenhaus ein OP-Termin verschoben wird. Daher hänge der Erfolg von Streiks in dem Fall viel stärker von einer unterstützenden Haltung in der öffentlichen Meinung ab, erklärt Schulten.

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