Russische Ermittler präsentieren überraschend schnell vier Tatverdächtige. Auch in Deutschland und Frankreich wird vor Anschlägen gewarnt.
Nach Terroranschlag in Konzerthalle: Verdächtige in Moskau vorgeführt Russische Ermittler präsentieren überraschend schnell vier Tatverdächtige. Auch in Deutschland und Frankreich wird vor Anschlägen gewarnt.
Ein anderer hatte einen wenig fachmännisch wirkenden Verband am rechten Ohr. Vor dem Gerichtstermin waren Videoaufnahmen im Netz verbreitet worden, die zeigen sollen, dass die festgenommenen Männer gefoltert wurden und einem von ihnen gar ein Ohr abgeschnitten wurde. Ob die Aufnahmen authentisch sind, ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Putin sieht nach wie vor eine Spur in die Ukraine Zu dem Anschlag hat sich die Terrormiliz Islamischer Staat öffentlich bekannt. Dennoch will Russlands Staatsführung eine Verwicklung der Ukraine sehen, gegen die Russland seit mehr als zwei Jahren einen Angriffskrieg führt. Nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin wollten die Täter in die Ukraine flüchten, Beweise dafür legte er aber nicht vor. Kyjiw weist jede Beteiligung an der Tat zurück.
Präsident Putin sprach in einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede am Samstagnachmittag von einer angeblichen Spur in die Ukraine. Mit Blick auf die festgenommenen Verdächtigen sagte er: „Sie haben versucht, sich zu verstecken und haben sich in Richtung Ukraine bewegt, wo für sie ein Fenster für einen Grenzübertritt vorbereitet worden war.“ Der ukrainische Militärgeheimdienst konterte dies mit dem Hinweis, dass die Grenze sei seit Langem vermint sei.
Die mit Sturmgewehren, Pistolen und Sprengsätzen bewaffneten Kämpfer hätten Russland einen „schweren Schlag“ versetzt, hieß es in dem Bekennerschreiben. Der Angriff habe „Tausenden Christen in einer Musikhalle“ gegolten. Terrorismusexperten stuften das Schreiben als glaubwürdig ein. Der IS bekämpft Anhänger des Christentums und betrachtet sie als Ungläubige. Seit einigen Jahren haben die Islamisten auch Moskaus Politik auf dem Radar.
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