Die in einem Tunnel unter Lützerath verschanzten Klimaaktivisten haben aufgeben und sind freiwillig nach draußen kommen.
Die in einem Tunnel unter Lützerath verschanzten Klimaaktivisten haben aufgeben und sind freiwillig nach draußen gekommen. Damit verlassen die wohl letzten Besetzer das Protestdorf am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler.
Die Räumung von Lützerath kann damit als nahezu abgeschlossen angesehen werden. Die Polizei hatte bereits am Sonntag erklärt, dass die Räumung beendet sei - bis auf die zwei Aktivisten im Tunnel. Zunächst war nicht absehbar gewesen, wie lange es dauern würde, sie aus dem Gang unter der Erde rauszuholen. Die Werkfeuerwehr von RWE hatte die als „Rettung“ bezeichnete Aktion übernommen.
Um sie zur Aufgabe zu bewegen, hatte der Energiekonzern offenbar ein Unternehmen aus der Schweiz beauftragt, um die Verhandlungen zu führen. Das berichtet der „Spiegel“ aus einem internen Dokument der nordrhein-westfälischen Polizei vom Montag. Die Aktion der Aktivisten war riskant. Angaben eines REW-Sprechers zufolge war der Tunnel mit einer Lüftungsanlage versehen worden. Damit diese nicht ausfiel, hatte RWE die dafür genutzte Autobatterie regelmäßig aufgeladen und auch Sauerstoff in den Tunnel eingeleitet.
Mit einem Video hatten zwei vermummter Personen auf der Plattform Youtube seit Donnerstag für Aufsehen gesorgt. „Pinky“ und „Brain“ gaben darin an, sich in dem Tunnel unter Lützerath aufzuhalten. Der Tunnel sei eine sehr effektive Verteidigungsform gegen eine Räumung, argumentierten sie. Es sei viel schwieriger, einen Tunnel zu räumen als etwa ein Baumhaus. Die Polizei hatte erklärt, dass man Hinweise habe, dass das Video authentisch sei.© Screenshot Tagesspiegel.
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