USA legen Putins Angriffsplan vor: Was Biden mit seiner Alarm-Taktik bezweckt
Ein präzises Invasionsdatum, Kriegs-Szenarien: Schon Mitte vergangener Woche hatten die USA mit ihrer offensiven Alarm-Taktik im Ukraine-Konflikt überrascht. US-Geheimdienste streuten gezielt Infos an US-Medien, die schnell weltweit in den Nachrichten auftauchten. Prognostiziert wurde ein möglicher Einmarsch von Russlands Armee in der Ukraine am 16. Februar.
Es kam dann zum Glück nicht zu der Invasion. Umso bemerkenswerter die konzentrierte Informationsoffensive, die US-Außenminister Anthony Blinken am Donnerstag im UN-Sicherheitsrat startete. Während Russlands Regierung behauptet, Truppenteile von der ukrainischen Grenze abzuziehen, sprach Blinken davon, dass die russische Armee „mit Bodentruppen, Luftwaffe und Schiffen einen Angriff auf die Ukraine in den nächsten Tagen vorbereitet“.
Zum einen erhöhe dies „zumindest die politisch-psychologische Einsatzschwelle“, glaubt der Geheimdienstexperte. Zum anderen fördere eine derartig offensive Darlegung der geheimen Information „den politischen Mobilisierungswillen auf Seiten der eigenen Verbündeten“. Das gelte im Übrigen auch für die wichtige Bereitschaft, konzertiert und schnell gemeinsam bei möglichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland vorzugehen. „Demonstrative, nachprüfbare Einigkeit in Wort und Tat hilft in einem solchen Fall", so Conrad.Russland soll inzwischen an der Grenze zur Ukraine bis zu 150.000 Soldaten stationiert haben.
Unterdessen wurde bekannt, dass Blinken eine Einladung zu einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow angenommen hat. Das Treffen soll Ende kommender Woche stattfinden - allerdings nur, wenn Russland bis dahin nicht in die Ukraine einmarschiert, teilte das US-Außenministerium mit.Altkanzler in der Kritik: Kanzleramt verrät, was Schröder uns jedes Jahr kostetIm Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen.
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