In Berlin will Bürgermeisterin FranziskaGiffey Mieten an das Einkommen koppeln. Warum dieser Vorschlag von Giffey nicht gut ankommt, beschreibt heidtmann_jan
Bausenator Andreas Geisel einräumen müssen, dass Berlin kaum 20 000 Wohnungen im Jahr wird bauen können
. Es ist jedoch das zentrale Ziel, das die regierende Koalition aus SPD, Grünen und der Linken ausgegeben hatte, um den explodierenden Mieten in der Stadt beizukommen. Der Krieg in der Ukraine und die Inflation haben aber die Preise für manche Baustoffe stark steigen lassen; Lieferketten wie die für Stahlbeton sind längst nicht mehr reißfest.
. Giffey hatte dieses Gremium nach dem Vorbild Hamburgs ins Leben gerufen, um die Akteure auf dem Immobilienmarkt wieder an einen Tisch zu bringen. Unter der Vorgängerregierung war die Zusammenarbeit mit den privaten Unternehmen erheblich gestört; dazu hatte auch der Mietendeckel, ein zeitlich begrenzter Mietenstopp, beigetragen. Die Regelung wurde schließlich vom Bundesverfassungsgericht verworfen. Am 20. Juni soll das neue Bündnis nun erste Ergebnisse vorlegen.
Zugleich steigt der Bedarf an Wohnraum und damit die Miete weiter rasant. Frei beziehbare Wohnung in der Innenstadt liegen inzwischen durchgehend bei rund 13 Euro pro Quadratmeter - wenn es überhaupt welche gibt. Der Leerstand beträgt gerade einmal 0,9 Prozent, und neben den Zuzüglern aus dem Rest der Republik suchen nun auch Zehntausende Geflüchtete aus der Ukraine, die in der Stadt bleiben wollen, nach Unterkunft.
In Berlin haben 54 Prozent der Menschen potenziell Anspruch auf eine Sozialwohnung. Doch weit über drei Viertel der Sozialwohnungen würden von kommunalen Wohnungsunternehmen gebaut, meint Wild, der auch im neuen Bündnis für Wohnungsbau sitzt. Der Grund dafür sei einfach:"Für die private Wohnungswirtschaft stimmen die Gewinnerwartungen des sozialen Wohnungsbaus nicht.
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