Mehr als 2900 Menschen sind tot, Tausende verletzt und noch immer sind nicht alle Ausmaße des Erdbebens in Marokko bekannt. Dörfer im Atlasgebirge warten noch immer auf Hilfe – doch Einsatzkräfte haben Schwierigkeiten.
gestaltet sich die Versorgung der Überlebenden schwierig. Einsatzkräfte müssen die Toten bergen und begraben. Gleichzeitig mangelt es ihnen und den Überlebenden an Lebensmitteln und Wasser, wie die marokkanische Nachrichtenseite »Hespress« berichtet. Soldaten und internationale Helfer dringen zudem nur langsam zu den zerstörten und massiv betroffenen Dörfer im Atlasgebirge vor.
In einem Zeltlager des marokkanischen Innenministeriums in Asni südlich von Marrakesch sind viele Überlebende des Bebens untergekommen. Die meisten Menschen hier haben Angehörige verloren, ihr Hab und Gut ist zerstört. Eine der Überlebenden ist Fatima, sie trauert laut der Nachrichtenagentur dpa um ihre Tochter Amira. »Sie hat ihre Kinder noch aus dem Haus gerettet und ist dann gestorben«, erzählt Fatima. Sie sitzt mit ihren beiden kleinen Enkelsöhnen auf einer Matratze in einem Zelt. Sie wird sich nun um Amiras Kinder kümmern. »Sie hat ihr eigenes Leben für das ihrer Kinder geopfert«, sagt Fatima.
König Mohammed VI. besuchte derweil Überlebende im Universitätskrankenhaus in Marrakesch. Der Monarch habe sich nach dem Gesundheitszustand und der Versorgung der Verletzten erkundigt, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur MAP. Zudem habe er Blut gespendet.Foto: HANNAH MCKAY / REUTERS
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