Vor rund zwei Wochen ist eine 82-jährige Frau nach einer Legionellen-Infektion im AKH gestorben. Wie bekannt wurde, hat sie sich nicht dort infiziert.
Die Patientin war aufgrund einer schweren neurologischen Erkrankung seit knapp drei Wochen im AKH auf der Neurochirurgiestation in Behandlung. Vorerst wurde vermutet, dass sich die Frau beim Duschen angesteckt hatte.Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat sich jene 82-jährige Patientin aber gar nicht im AKH Wien infiziert. Das ergaben die Wasseruntersuchungen, die in der Folge des Todesfalls durchgeführt wurden, heißt es in einer Aussendung des Spitals.
"Unmittelbar nach Bekanntwerden der Infektion wurde von den in Frage kommenden Wasserauslaufstellen Wasserproben genommen. Die Laboranalysen wurden von der Abteilung für Wasserhygiene des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie durchgeführt. Diese mikrobiologischen Untersuchungen ergaben, dass das Wasser keine Legionellen-Infektion hervorrufen konnte", betont das AKH Wien.
Nach dem Tod der 82-Jährigen habe man sofort alle notwendigen Maßnahmen gesetzt, Wasserproben gezogen und die Bereiche, in denen die Patientin sich gewaschen hatte, gesperrt. Die Patientin kam aus anderem Spital ins AKH.Die Legionärskrankheit bzw. Legionellose ist eine schwere, oft tödlich verlaufende Lungenentzündung, verursacht durch Bakterien, die sogennanten Legionellen.
Diese Bakterien kommen im Wasser natürlich vor. Wassertemperaturen zwischen 25 Grad und 50 Grad sind Bedingungen, bei denen sich die Legionellen rasch vermehren. Bei Temperaturen über 60 Grad sterben sie ab. Die Ansteckung erfolgt über Einatmen von feinen Wassertröpfchen. Legionellen können Lungenerkrankungen, Fieber oder Harnwegsinfekte auslösen - speziell bei immunschwachen Menschen. Es dauert zwei bis zehn Tage bis die Krankheit ausbricht. Die ersten Anzeichen sind Fieber, Atemnot oder Durchfall.
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