Das israelische Militär hat den größten Teil seiner Bodentruppen aus dem Gazastreifen abgezogen. Laut einem Medienbericht verbleibt nur eine Einheit vor Ort.
Die israelische Armee hat am Sonntag nach eigenen Angaben ihre Truppen aus dem südlichen Gazastreifen abgezogen. »Die 98. Kommandoabteilung hat ihren Einsatz in Chan Junis beendet«, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Sie habe den-Brigaden in Chan Junis aufgelöst und Tausende ihrer Mitglieder getötet. Wir haben dort alles getan, was wir konnten.« Die zweite Mission, »die Geiseln zurückzubringen«, sei aber »nicht gelungen«.
Der Abzug aus Chan Junis solle es den vertriebenen Palästinensern ermöglichen, in ihre Häuser zurückzukehren, nachdem sie in Rafah Schutz gesucht hätten, meldet »Haaretz« unter Berufung auf den Militärvertreter. Er stellte demnach jedoch klar, dass die Armee »je nach den operativen Erfordernissen weiterhin dort operieren wird«.
Islamischer Dschihad soll verantwortlich sein: Israels Armee meldet Bergung von getöteter Geisel im GazastreifenIn naher Zukunft plane die Armee, drei Divisionen an der Grenze zum Gazastreifen zu stationieren, von denen aus die Streitkräfte im Bedarfsfall in den Gazastreifen eindringen könnten.Es verbleiben jedoch noch Truppen im Gazastreifen. Die Zeitung »Times of Israel« berichtet, dass sich nur noch die Nahal-Brigade im Gazastreifen befindet.
Die dpa meldet unter Berufung auf das israelische Militär, dass die verbliebenen Truppen »die Aktionsfreiheit der israelischen Armee bewahren und ihre Fähigkeiten, präzise Operationen auf der Basis von Geheimdienstinformationen auszuführen« sichern sollen. Es war zunächst unklar, ob der Abzug aus Chan Junis eine wichtige Wende im Krieg oder ein neues Zwischenstadium auf dem Weg zu einem möglichen Einsatz in der Stadt Rafah an der Grenze zu Ägypten bedeutet.Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen.
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