Kolumne vom Börsenparkett - Logbuch eines Börsianers: Das iPhone macht mehr Umsatz als Microsoft

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In seinem wöchentlichen 'Logbuch eines Börsianers' bilanziert der erfahrene Kapitalmarktexperte Josef Obergantschnig das aktuelle Börsengeschehen.

. Gates gab vor wenigen Jahren an, kein großer Biertrinker zu sein. Ob sich das durch seine Beteiligung groß ändern wird, bleibt abzuwarten!

Kommen wir noch in die USA. Im Jänner lag die Arbeitslosenrate bei 3,4 Prozent. Das ist der tiefste Wert seit mehr als fünf Jahrzehnten! Volkswirte gehen davon aus, dass damit der Druck auf die amerikanische Fed weiterhin anhalten wird. Durch den ausgedünnten Arbeitsmarkt ist davon auszugehen, dass der Lohndruck weiter zunehmen wird. Und das wiederum führt oft zu steigenden Preisen. Aktuell stehen wir bei einer Inflationsrate von 6,4 Prozent.

Auch diese Befürchtung macht Google durchaus zu schaffen. Die Haupteinnahmequelle sind Werbeeinschaltungen. Unternehmen werden aber in Zukunft kaum Geld in die Hand nehmen, um mit der Künstlichen Intelligenz anstatt dem zahlungskräftigen Konsumenten in Kontakt zu kommen. Zu den prominenten Geldgebern von ChatGPT gehören Elon Musk oder auch Microsoft. Auch Google ist bereit, Milliarden in diesen Bereich zu investieren.

Fed-Präsident Jerome Powell scheint aktuell nur eine Richtung zu kennen. Ob das an seinem Koffeinkonsum liegen mag, kann ich leider nicht beantworten. Die Angst vor der Inflation scheint aber nach wie vor der bestimmende Faktor zu sein. Um einen wirtschaftlichen Schock zu vermeiden, ist davon auszugehen, dass keine weiteren"drastischen" Zinserhöhungen auf einmal durchgeführt werden.

Erleben wir jetzt gerade eine Trendwende oder nur einen Bluff vor dem nächsten Abwärtstrend? Seit 1927 gab es insgesamt 20 Bärenmarkt-Rallyes. Damit wird eine temporäre Erholungsphase in einem Abwärtstrend definiert, in der sich die Märkte um zumindest 15 Prozent erholen konnten. Wie schaut es 2023 aus? Haben wir das Tal der Tränen bereits durchschritten oder blufft der Bär? Das kann nur die Zukunft beantworten.

Wenn man der EZB-Präsidentin Christine Lagarde Glauben schenken kann, dürfte der Zinsanhebungszyklus auch 2023 bis auf Weiteres fortgesetzt werden. Der Kampf gegen die Inflation steht im Vordergrund. Die nächste Zinsentscheidung findet bereits am 2. Februar statt. Ob die Zinsen weiter angehoben werden, ist sehr wahrscheinlich. Die Frage scheint nur, um wie viel?

Ob es an meinem Kräutertee liegen mag – ja, ich lebe immer noch meine selbstauferlegte Espresso-Abstinenz – oder einfach an der unglaublichen Datenflut liegt, kann ich nicht beantworten. Aber irgendwie ist es verdammt schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen. Und genau diese Problemstellung hat sich die"2023 Global Forecast Series" zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen einer umfassenden Datenanalyse wurden die wesentlichen Themen komprimiert zusammengefasst.

Von der technologischen Seite her geht der Trend immer mehr in Richtung Künstliche Intelligenz. Und viele gehen auch davon aus, dass für TikTok oder auch andere Tech-Unternehmen der regulatorische Druck deutlich zunehmen wird. Während ich meinen Kräutertee – ja, Sie haben richtig gelesen, ich bin immer noch in meiner"freiwilligen" Abstinenzzeit – trinke, analysiere ich den"Fear & Greed Index". Dieser Indikator wird von CNN erstellt und hat sich das Ziel gesetzt, die Emotionen der Börsenteilnehmer zu erfassen. Der Index schwankt zwischen 0 und 100. Alles über 50 zeigt eine positive Stimmung an , alles unter 50 eine negative Stimmung an.

Die rasant steigenden Zinsen haben zu deutlichen Verlusten bei Anleihen geführt. Die vermeintlich krisensichere Assetklasse erlebte 2022 ein Horrorjahr. Laut einer Studie von Professor Edward McQuarrie von der Sana Clara University war es für US-Anleiheninvestoren sogar das schlechteste Jahr aller Zeiten. Das will was heißen, denn seine Analysen gehen 250 Jahre zurück.

Neues gibt es auch vom FTX-Gründer Sam Bankman-Fried zu berichten, der vor Gericht auf unschuldig plädiert. Der Gründer der insolventen Kryptobörse ist unter anderem wegen Betrugs, Geldwäsche und anderer Straftaten angeklagt. Besonders schwer wiegt der Verdacht, 1,8 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern veruntreut zu haben.

Auch vermeintlich sichere Wertpapiere, wie z. B. österreichische oder deutsche Staatsanleihen mussten zum Teil herbe Verluste hinnehmen. Je länger die Laufzeit, desto größer war der Verlust. Eine österreichische Staatsanleihe mit einer knapp 100-jährigen Laufzeit musste 2022 Kursverluste von 55 Prozent hinnehmen. Der Kurs einer 10-jährigen Staatsanleihe ist immerhin um 22 Prozent zurückgegangen.

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