Klimakonferenz: Nicht noch eine Klimageschichte!

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Soeben ist die 30. Weltklimakonferenz in Belém, Brasilien gestartet. Interessiert das noch wen?

„Aber will man das noch lesen? Klimaschutz ist out.“ Zu viel anderes passiere schließlich, Trump, Krieg, Teuerung, da seien keine Kapazitäten für noch mehr schlechte Nachrichten da. Es ist Dienstag, der 4.

November, 14:00 Uhr. Jene Zeit, zu der die FALTER-Redakteure und Redakteurinnen ihre Themen vorstellen, mögliche Cover-Geschichten in den Hut werfen.Es ist auch knapp vor der 30. Weltklimakonferenz in Belém, am Tor zum brasilianischen Amazonas. Und deshalb nur logisch, dass das Klimaressort dieser Zeitung seinen Beitrag leistet, erklärt, was gerade international, aber auch in Europa,Doch wie erzählt man die Geschichte, ohne dass Leute desinteressiert, überfordert oder uninspiriert weiterblättern? Gäbe es nur eine Zeitungsausgabe, die einmal im Jahrhundert herauskommt, würden wir diese Cover-Diskussion wohl nicht führen. Ich komme mir ja selbst oft vor wie ein steckengebliebener Plattenspieler. Denn Klimageschichten haben einen Nachteil: Vieles von dem, was passiert, wissen wir schon. Haben wir schon mal gehört, gelesen. Und zu den nüchternen Fakten, kommen meist starke Gefühle: die Wut, die das Nicht-Handeln von Entscheidungsträgern auslöst; die Sehnsucht und Hoffnung nach jemanden, der sagt, es sei doch alles nicht so schlimm; die Resignation, wenn man sich zu viel mit all diesen Krisen beschäftigt hat; aber auch die Erleichterung, das Thema von sich wegschieben zu können – denn natürlich gibt es jeden Tag eine Fülle an Sorgen und Freuden, die das langwierige Problem überschatten. Es geht Ihnen ja vermutlich ähnlich: Wer will schon hören, dass sich gerade ein Zeitfenster rapide schließt, um die schlimmsten Entwicklungen einzudämmen? Dass wir das 1,5 Grad Ziel ziemlich sicher demnächst überschreiten werden, oder es bereits überschritten haben? Dass sich das „Weiterblättern“, das Gefühl, es habe nichts mit einem persönlich zu tun, auch politisch widerspiegelt? Und dass die Weltklimakonferenz in Brasilien nicht gerade unter einem guten Stern steht – die USA, der zweitgrößte „Klimasünder“ der Welt bleibt der Konferenz fern; die, die sonst immer als Klima-Vorreiter aufgetreten ist und ohne die das Pariser Klimaabkommen nicht bestehen würde, hat vergangene Woche das eigene Klimaziel abgeschwächt .Sofern Sie noch kein anderes Newsletterthema von uns abonniert haben, erhalten Sie nun einen Link an Ihre E-Mail Adresse, um Ihre Anmeldung zu bestätigen.Wir nutzen Ihre E-Mailadresse auch, um Sie im Rahmen unserer Kundenbeziehung über eigene Produkte zu informieren. Dies nehmen wir, gestützt auf unser berechtigtes Interesse Werbung zu betreiben, vor. Sie können der Zusendung jederzeit widersprechen. Ein Link zur Ausübung des Widerspruchs ist in allen E-Mails, die wir automatisiert versenden, enthalten bzw. kann Kaum ein Tag vergeht, an dem ich mich deshalb frage, wie man Klimageschichten am besten erzählt. So auch diese Woche: Ich hätte Ihnen diese nüchterne Polit-Analyse schreiben können. Oder die Geschichte von China erzählen, schließlich ist wohl kein Land gerade so entscheidend für den Klimakurs, den wir einschlagen werden. Doch welche? Jene, die zeigt, dass das Land aktuell der größte Verursacher von Treibhausgasen ist und munter weiter Kohlekraftwerke baut? Oder jene von China als Hoffnungsträger, der das Land mit Solaranlagen pflastert, das Potential von E-Mobilität erkannt hat und sich die Technologie-Hoheit geschnappt hat? Vielleicht wollen Sie aber auch lieber über die Kräfte hören, die das Voranschreiten von Klimaschutz boykottieren? Die fossilen Lobbyisten und russischen Trolle, die populistisch-autoritären Machthaber, die in der Klimakrise ein gefundenes Fressen sehen, um Leuten zuerst Angst zu machen und dann simple „Lösungen“ zu präsentieren – in diesem Fall ein: „Keine Sorge, das alles ist gar nicht echt“., der die Situation zusammenfasst: Wir sind noch lange nicht auf dem richtigen Weg. Aber wir können noch sehr viel Schlimmes verhindern. Oder wie eine der Architektinnen des Pariser Klimaabkommens, die costa-ricanische Diplomatin Christiana Figueres, es sagt: „Wir können dieser Angst mit Information begegnen – damit wir nicht von ihr gelähmt werden.“So richtig glücklich mit der Wirtschaftskammer ist nur die Wirtschaftskammer selbst – das ist zumindest der Eindruck, wenn man mit ihren Mitgliedern redet. In den vergangenen Tagen hat WKO-Präsident und Multifunktionär Harald Mahrer den Ruf der Kammer aber restlos ruiniert: unter anderem mit Gagenerhöhungen, die kaum jemand versteht . Jürgen Klatzer, Eva Konzett, Barbara Tóth und Matthias Winterer beschreiben Vielleicht erinnern Sie sich ja noch an unsere Geschichte über den Kärntner, der mit Internet-Betrug zig Millionen gemacht hat – Jürgen Klatzer hat ihn im vergangenen Juli interviewt und porträtiert. Inzwischen ist der Gauner untergetaucht: er nutzte einen Gefängnis-Freigang, um das Weite zu suchen.ihr Debütalbum „Horses“ veröffentlicht hat. Damals war die New Yorker Sängerin in ihrer rebellischen Weiblichkeit noch eine Ausnahmeerscheinung. Inzwischen ist sie 78 und steht immer noch auf der Bühne – und während Frauen die Popmusik prägen wie nie zuvor, kritisieren aktuelle Sachbücher die Musikindustrie als Hort des Sexismus. Gerhard Stöger hat sich gefragt,Ein Buch über Konkurrenz, Ausbeutung und die Frage, wie wir gemeinsam die Regeln neu schreiben können. Denn klar ist: Wenn wir alle betroffen sind, können wir auch zusammen etwas ausrichten. Wir versuchen im Natur-Ressort übrigens jede Woche verschiedene Zugänge zu wählen, Reportagen und Glossen, Analysen und Interviews zu mischen. Diese Woche haben sich etwa eine Gruppe an Joungjournalist:innen in einer neuen Folge des FALTER-stellt sich Gerlinde Pölsler die Frage, was die Menschen im Jahr 2100 über uns denken werden; und Peter Iwaniewicz fragtApropos EU: Bis 2050 will die Union klimaneutral sein, monatelang stritten die Mitgliedsstaaten über ihr Zwischenziel, also die Reduktion bis 2040. Sie wollen bei 90 Prozent bleiben – doch die Sache hat einen Haken: Fünf Prozent der Emissionen können die Staaten nun über Klimaschutzprojekte in anderen Ländern kompensieren. Einen Ablasshandel nennen das Experten, also eine Verschiebung der Verantwortung. Die EU darf nun also bis 2040 um 50 Prozent mehr Treibhausgase ausstoßen, als sie das ohne Zertifikate machen würde. hat nun zumindest eine Änderung hinsichtlich der Qualität solcher Zertifikate durchgebracht. Diese hatten in der Vergangenheit viel Kritik erfahren:vorbei. Seine Lesung im Konzerthaus markiert die Weltpremiere des neuen Romans „No Way Home“. Sebastian Fasthuber hat den amerikanische Literatur-Rockstar auf Zoom. Ihr Generationendrama „In die Sonne schauen“ bekam in Cannes den Preis der Jury und geht als deutscher Kandidat ins Oscar-Rennen.

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