„Rotzbua“ bekommt einen Ordnungsruf, „Klima-Idioten“ nicht: Für die Mitglieder der Initiative „Zusammenhalt NÖ“ ist das unverständlich. Der FPÖ-Abgeordnete Martin Antauer, der die beiden Begriffe wählte, bleibt dabei. Dass durch Straßenblockaden „unbeteiligte Menschen terrorisiert werden“, rechtfertigt für ihn die Wortwahl.
In T-Shirts, die zusammen die Aufschrift „Zusammenhalt NÖ is watching you“ ergeben, fand sich eine kleine Gruppe an Aktivistinnen und Aktivisten bei der vergangenen Landtagssitzung ein. Sie wollen, seit ÖVP und FPÖ ein Arbeitsübereinkommen geschlossen haben, die politische Arbeit der Parteien beobachten. Nach der vergangenen Sitzung zeigen sie sich über die Wortwahl und die Vergabe der Ordnungsrufe im Landesparlament empört.
Dass diese Aussagen eine Verwarnung erhalten haben, Begriffe wie „Klima-Terrorist“, „Klima-Idiot“ oder „Ober-Kommunist“ aber unkommentiert blieben, ist für die Gruppe um die Bad Vöslauerin Gerlinde Buchberger unverständlich. „Diese Begriffe sind unglaubliche Beleidigungen“, meint die 74-Jährige.
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