Am Montag sprach Teameigentümer Jochen Kiefer bei Yamaha Austria mit deren Chef Mandy Kainz über die Lieferung von vier 600er-Motorrädern für die Supersport-Weltmeisterschaft 2020.
Für das traditionsreiche deutsche Kiefer Racing Team beginnt dieser Tage ein neuer Abschnitt in seinem Bestehen. Nach 17 Jahren im Grand-Prix-Fahrerlager mit zwei WM-Titeln durch Stefan Bradl und Danny Kent wechselt die Truppe für 2020 in die Supersport-WM. Teamchef Jochen Kiefer führte deswegen am Montag in der Südsteiermark in der Tuning-Schmiede von Yamaha Austria Gespräche wegen des Materials.
Als Fahrer werden bei Kiefer 2020 der deutsche Teenager und Ex-Moto2-Fahrer Lukas Tulovic und der Oberösterreicher Thomas Gradinger auf den Bikes sitzen. Gradinger hat 600er-WM-Erfahrung; der Schärdinger hat in den vergangenen zwei Jahren bei Nerds und Kallio Racing bereits starke Ergebnisse in der 600er-WM eingefahren.
Im Fall von Kiefer Racing geht es um vier neue Yamaha YZF R6. «Wir brauchen für ein Motorrad in etwa vier Wochen Vorbereitungszeit», verriet YART-Boss Mandy Kainz und sieht die Lage gelassen. «Ich kannte Jochen Kiefer persönlich nicht und hoffe, er wird zu einem künftigen Kunden. Wir führten ein Gespräch und hielten eine Telefonkonferenz mit Yamaha Italien ab.
Bevor bei YART die Werkzeuge aus den Kisten geholt werden, muss auch im Fall Kiefer erst die vereinbarte Bankgarantie vorhanden sein. YART-Firmen- und Teameigentümer Kainz hat im Moment ohnehin sehr viel zu tun: «Wir werden für 2020 an das Team Toth zwei R6-Motorräder und zusätzliche Motoren ausliefern. Dazu kommt die Wepol-Truppe mit Danny Webb, der von James Toseland betreut wird. Auch dafür werden dann zwei 600er-Yamaha von uns bereitgemacht.
Bis dann wird auch am prächtigen YART-Firmensitz in Heimschuh viel los sein. Kainz: «Unsere Corporate Identity wird geändert und dem optischen Auftritt von Yamaha in Gerno di Lesmo angepasst. Die blaue Farbe wird in einigen Bereichen dem braunen Farbton weichen.»
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