Repsol-Honda-Neuzugang Jorge Lorenzo veranlasste beim MotoGP-Test in Barcelona ein interessantes Wechselspiel bei Honda, in das Marc Márquez und Takaaki Nakagami verwickelt waren.
Jorge Lorenzo hat eine harte Woche hinter sich. Der fünffache Weltmeister quälte sich nach seinem Crash am Sonntag, bei dem er Andrea Dovizioso, Valentino Rossi und Maverick Viñales mitriss, auch am Montag mit Schmerzen um den Circuit de Barcelona-Catalunya.
Vor dem Grand Prix hatte Lorenzo bei einem Abstecher nach Japan den Ingenieuren persönlich mitgeteilt, was an der RC213V für ihn in ergonomischer und fahrtechnischer Hinsicht anzupassen wäre. In Barcelona tauchte der 32-Jährige dann mit einem adaptierten Tank mit Ausbuchtungen an den Seite auf. «Viele der Dinge, die wir in Japan besprochen oder in Barcelona probiert haben, waren auch für das Jahr 2020», verriet er anschließend.
Der Mallorquiner hatte aber auch nach dem Test noch sehr interessante Neuigkeiten, die in der Hektik fast untergegangen waren. Der Japaner Takaagi Nakagami aus dem LCR Honda Team testete in Barcelona nämlich ein aktuelles 2019er-Motorrad. Nakagami ist wie Lorenzo bekannt für seinen flüssigen Fahrstil mit hohem Kurvenspeed.
Eigentlich war es sogar ein Tausch, denn Weltmeister Marc Márquez saß mehr oder weniger zeitgleich auch auf einem Motorrad, an dem Elemente der 2018er-Honda verbaut waren. Lorenzo dazu: «Nakagami hat das neue Motorrad probiert, im Gegenzug hat Marc das Motorrad von Nakagami gefahren. Jetzt haben mir mehr Informationen über die positiven und negativen Eigenschaften des neuen Motorrades.
Lorenzo erklärte zudem: «Generell ist das neue Bike besser und hat speziell mehr Potenzial. Aber es hat auch negative Punkte. In einigen Bereichen, wie am Kurveneingang, ist das alte Motorrad ein wenig besser. Aber das alte Motorrad hat weniger Motorleistung und ist in ein paar anderen Bereichen nicht ganz so gut. Lasst uns für das nächste Jahr ein neues Motorrad ohne negative Punkte machen, dann ist alles gut.
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