Rennfahrerarzt Dr. Xavier Mir analysiert den schweren Trainingssturz des Yamaha-Stars und erklärt das weitere Vorgehen beim Schlüsselbeinbruch. Mit Video vom Crash.
Hat eine Wasserpfütze oder eine weisse Linie auf dem legendären Rundkurs von Assen die MotoGP-WM 2013 vorentschieden? Statt beim Niederlande-GP am Samstag weiter Druck auf WM-Leader Dani Pedrosa zu machen, muss Weltmeister Jorge Lorenzo sein im Training gebrochenes linkes Schlüsselbein in Barcelona operieren lassen.
Der Yamaha-Star war beim schnellen Rechtsknick Hoge Heide über den Lenker abgeflogen und mit der Schulter hart auf dem Asphalt aufgeschlagen, ehe er Dutzende Meter weit über die nasse Wiese schlitterte. Mit einem Ambulanzfahrzeug wurde der Spanier in die Clinica Mobile gebracht, wo ihm Schmerzmittel verabreicht und der Bruch diagnostiziert wurde.
Der bekannte Rennfahrerarzt Dr. Xavier Mir aus dem Instituto Universitario USP Dexeus in Barcelona wird Lorenzo operieren und gab bereits eine Stellungnahme ab: Denn er ist bei den meisten Rennen auf Wunsch der Dorna dabei. Dr. Mir: «Jorge ist mit mehr als 200 km/h gestürzt. Die offensichtliche Verletzung ist das gebrochene linke Schlüsselbein. Trotzdem müssen wir, weil es ein signifikanter Sturz war, auch an mögliche Kopf-, Brust- oder Bauchverletzungen denken.
Lorenzo wird für zwölf Stunden in Assen unter Beobachtung bleiben, bevor er nach Barcelona verlegt wird. Die OP am Schlüsselbein wird am Samstagabend oder am Sonntagmorgen vorgenommen.
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