Nach mehreren Schäden und spektakulären Stürzen bringt Pirelli seit der Superbike-WM in den USA andere Reifen. «Das ist 100-prozentig die richtige Entscheidung», meint Weltmeister Jonathan Rea.
Bei der Superbike-WM in Misano verloren Michael van der Mark und Jordi Torres ihren Podestplatz wegen Reifenschäden. In Donington Park hatte es Weltmeister Jonathan Rea auf Rang 2 liegend erwischt – der Nordire stürzte bei Highspeed spektakulär.
«Es wurden keine Hinweise darauf gefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen den Reifenschäden gibt», hielt Pirelli-Rennchef Giorgio Barbier fest. «Klar ist, dass die Schäden durch exzessive Beanspruchung entstanden. In Misano führte die hohe Asphalttemperatur dazu, im Zusammenspiel mit anderen Faktoren wie etwa dem Reifendruck, dass das Reifeninnere abnormal heiß wurde, was Probleme verursachte.
Für die letzten Rennen vor der Sommerpause in den USA brachte Pirelli zwei Hinterreifen-Neuentwicklungen. Barbier: «Dafür haben wir einen Extra-Entwicklungsschritt eingelegt, wir wollen neben guter Performance auch Haltbarkeit erreichen.» «Die Entscheidung Reifen zu bringen, die in der gleichen Weise hergestellt wurden wie die früheren SC0, war 100-prozentig richtig», lobt WM-Leader Jonathan Rea. Und fügt kritisch hinzu: «Was mir in Donington und van der Mark und Torres in Misano passiert ist, sollte nicht passieren. Wir bekamen keine Erklärung, was mit diesen Reifen geschah. Also war es vernünftig zu den Reifen zurückzugehen, mit denen wir keine Probleme hatten.
Mit dem Thema Reifen musste sich der Weltmeister in diesem Jahr schon mehrfach beschäftigen. «Ich verwende jetzt öfters den weicheren Vorderreifen, aber nicht den ganz weichen», erzählte Rea SPEEDWEEK.com vor den Rennen auf dem Lausitzring. «So langsam fühle ich mich gut damit, dafür musste ich meinen Fahrstil etwas anpassen. Ich muss jetzt in der ersten Bremsphase etwas progressiver sein, über die Distanz fühle ich mich besser mit diesem Reifen.
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