Johann Zarco blickt im Interview auf seine letzte MotoGP-Saison mit Tech3-Yamaha zurück: Auf einen fulminanten Start folgte ein Formtief – inklusive Zerwürfnis mit seinem Mentor Laurent Fellon.
Johann Zarco legte auf der Tech3-Yamaha einen starken Start in die MotoGP-WM 2018 hin und belegte in Las Termas/Argentinien und Spanien jeweils Rang 2. Beim Heim-GP in Le Mans stand er auf Pole-Position und war der Favorit auf den Sieg, im Rennen aber kam er zu Sturz.
Du hast die Saison 2018 wieder mit einem Paukenschlag begonnen und den Sieg in Argentinien nur um zwei Zehntel verpasst. Dann das Podium in Jerez, die Pole-Position in Le Mans – und ein Sturz im Rennen. Von da an war alles schwieriger. Verstehst du mit etwas Abstand besser, was passiert ist? Vom Mugello-GP an verbesserte sich Ducati. Für mich waren die Rennen in Österreich und Aragón die schwierigsten. Auch in Deutschland hatte ich Schwierigkeiten, aber in Österreich und Aragón war unsere Leistung schlecht. Der Rest lief ungefähr so: Du holst das Maximum heraus und fährst auf Platz 8. Manchmal bist du schon beim Start zu weit weg von den Ersten...
Das ist auch eine Möglichkeit, um das Motorrad einzustellen. Guy [Coulon] meinte: «Wir machen einen Reset in Thailand, weil du dort bei den Tests sehr gut warst.» Sie haben mir die exakt identische Motorrad-Konfiguration, die wir im Februar getestet hatten, hingestellt. Unsere Dirt-Track-Strecke wurde gerade einmal gezeichnet und wurde noch nicht realisiert. Wir hatten zu viele Scherereien, deshalb konzentrieren wir uns darauf, unsere zwei Asphalt-Strecken gut zu nutzen. Danach sehen wir weiter. Es wäre sicher cool, auch auf der Dirt-Track-Piste anzufangen, wenn wir sie haben. Wir sind mehr als ein Jahr im Verzug. Das Wichtigste ist für mich, dass ich trainieren kann.
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