Kurz vor den Feiertagen gibt es von dem alten und neuen sportlichen Ausrichter, ab jetzt auch Promoter der IDM, grünes Licht für die Saison 2018. Damit geht die Arbeit jetzt erst richtig los.
«Die Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG hat der AG Motorsport des Industrie-Verbandes Motorrad e.V. und der Wirtschaftsdienst GmbH des DMSB e.V. jeweils Kooperationsverträge unterbreitet mit dem Ziel, die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft ab 2018 als Promoter fortzuführen», lautete die Pressemitteilung in der vergangenen Woche. «Die Gesellschafter der Motor Presse Stuttgart GmbH & Co.
Als normal scheint es inzwischen, dass die IDM-Klassen gerade Mal sechs Renn-Wochenenden fahren. Die Superbiker bekommen noch eins dazu, als Rahmenrennen bei der Langstrecken-WM. Für alle anderen heißt es zwischen dem ersten und dem zweiten Rennen mal wieder große Pause von über zwei Monaten. Und von acht Rennen redet schon gar keiner mehr. Besser als nichts, mag der eine oder andere denken.
Die Top-Zwei der IDM 2017, Jan-Ole Jähnig und Max Kappler, haben mit dem Team Freudenberg den Sprung in die Weltmeisterschaft geschafft, was auch die IDM als gute Nachwuchsserie, die Fahrer mit Potential hervorbringt, auszeichnet. Doch wie man die Klasse voll bekommen will, hat noch keiner erklärt.Mit Thomas Gradinger verabschiedet sich der Meister 2017 in Richtung WM. Wegen Überfüllung geschlossen werden musste die Klasse auch in diesem Jahr nicht.
Offen ist auch, wie sich die Hersteller noch bei den Teams engagieren, wenn ein großer Batzen ihres Budgets bereits in die Finanzierung der Serie und der Marken-Cups fließt. BMW muss einen Ersatz für ihr Reiterberger-Aushängeschild finden. Suzuki ist mit Luca Grünwald ihren besten Piloten 2017 losgeworden.