Ein problembehafteter erster Schritt. Die HyperX Cloud Mix Buds im Test. 👇
Die Cloud Mix Buds schöpfen ihr Potential nicht voll aus und machen vereinzelt Probleme, liefern dabei allerdings guten Sound. Mit den Cloud Mix Buds wagt HyperX einen ersten Vorstoß in den Bereich der Wireless-Gaming-Earbuds, was zum Beispiel für die Nintendo Switch eine willkommene Ergänzung ist.
Das Resultat kann sich sehen lassen, die Cloud Mix Buds haben auf dem Papier einiges zu bieten, aber halten sie für den Preis von 160 Euro auch das, was sie versprechen? Leider nicht.In der kleinen, stabilen Pappbox – einzelne Teile im Inneren sind leider immer noch aus Plastik - stecken neben dem obligatorischen Quick Start Guide mehrere verschiedene Komponenten. Einerseits die beiden Earbuds, andererseits das USB-Dongle für die 2,4-GHz-Verbindung. Außerdem bekommt ihr ein Ladekabel , ein Lade-Case, einen Erweiterungsadapter mit zwei USB-C-Anschlüssen sowie Silikonaufsätze für die Earbods in drei verschiedenen Größen. Für den Preis ist das auf jeden Fall angemessen.Die Verarbeitung der Cloud Mix Buds hinterlässt einen guten, stabilen Eindruck. Sie sind ordentlich verbaut und hier gibt es keinen Grund zu meckern. Das Design ist in einem schlichten Schwarz gehalten, auf den Seiten ist wiederum das HyperX-Logo zu sehen, das aber nicht viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das Lade-Case ist überschaubar groß und darin könnt ihr die Earbuds sicher unterbringen, ohne zu viel Platz zu verschwinden. Außenrum ist eine Silikonhülle angebracht, damit das gute Stück auf glatten Oberflächen nicht rutscht oder euch versehentlich aus den Händen flutscht. Auf der Unterseite befindet sich ein USB-C-Port, in den ihr praktischerweise auch das USB-C-Dongle zum Transport gut einstecken könnt. Auf der Rückseite gibt’s noch einen Button mit mehreren Funktionen und wenn ihr die Earbuds in das Gehäuse legt, laden sie sich auf.Wie gut sich die Earbuds tragen lassen, ist natürlich immer auch eine individuelle Frage. Mit den normalen Silikonaufsätzen sitzen sie bei mir recht gut und sicher in den Ohren. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie beim normalen Sitzen oder etwa beim Gaming im Zug herausfallen würden. Bei sportlichen Aktivitäten würde ich mich aber vielleicht nicht unbedingt zu 100 Prozent darauf verlassen. Abseits der Normalgröße gibt es dann jeweils noch eine kleinere und eine größere Variante, falls ihr doch Probleme haben solltet.Das ist ein Aspekt, der im Vorfeld schwierig abzuschätzen ist. Im Zweifel müsst ihr es einfach ausprobieren. Wenn sie einmal in euren Ohren sitzen, tun sie das auch auf Dauer bequem. Ich hatte auch bei längeren Sessions keine Probleme mit ihnen.Die Cloud Mix Buds bieten euch zwei Verbindungsmöglichkeiten. Einmal über Bluetooth und einmal über das USB-C-Dongle per 2,4-GHz-Verbindung. Verbindungen sind so zu PC, Mobilgeräten, der Nintendo Switch sowie PlayStation 5 und PS4 möglich. Leider macht der Verbindungsaufbau hier und da Probleme. Einerseits, indem die Verbindung vereinzelt – aus welchem Grund auch immer – instabil wirkte. Manchmal verweigert einer der Earbuds auch den Dienst, obwohl er geladen ist. Anders gesagt: Installiert auf jeden Fall das aktuellste Update, wodurch sich die Situation verbessert. Abseits dessen sorgt die Touch-Steuerung manchmal für Frust. Einmaliges, zweifaches oder dreifaches Antippen lässt euch in der Theorie Musik abspielen und pausieren, zum nächsten oder vorherigen Track zurückkehren. Das Problem ist die Unzuverlässigkeit der Touch-Steuerung. Manchmal reagiert sie zu empfindlich, manchmal unzuverlässig oder gar nicht. Es entsteht nie ein konstantes Feeling für die Touch-Kontrolle, was mehr für Ärger als für eine komfortable Steuerung sorgt.Wenn ihr die Earbuds verbunden habt und spielt, klingt das immerhin ganz gut. Klar, qualitativ gute Kopfhörer sind letztlich immer die bessere Wahl, aber die Cloud Mix Buds liefern für ihre Verhältnisse eine gute Leistung. Das gilt sowohl für verschiedene Spielgenres wie auch für Musik. Das Zusammentreffen von Schwertern, Schüsse oder auch Schritte sind gut auszumachen. Indes habt ihr bei der Musik eine klare Wiedergabe ohne Störgeräusche, auch bei höheren Lautstärken, die Balance ist gut. Wie gesagt: Nichts für die Audiophilen unter euch, eine solide bis gute Leistung liefern die Earbuds aber allemal. Mit integriert ist zudem ein Mikrofon, dessen Leistung bei Anrufen oder Voice-Chats im Multiplayer ebenfalls als solide zu bezeichnen ist. Angesichts dessen, dass sich das Mikrofon in der Nähe eures Ohres befindet, solltet ihr natürlich nicht zu leise sprechen und auch bei Hintergrundgeräuschen könnte es vereinzelt Probleme geben. Aber das kennt man von anderen Earbuds ebenfalls. Eine längere Betätigung der Touch-Steuerung schaltet das Mikrofon stumm oder aktiviert es, das gleiche Resultat lässt sich über den Pairing-Button erzielen. Was die Laufzeit anbelangt, erreicht ihr mit einer Ladung zwischen sechs und zehn Stunden. Zwischen 15 und 20 weitere Stunden sind durch das Lade-Case möglich, allerdings hängt das auch maßgeblich davon ab, wie die Lautstärke eingestellt ist und welche Verbindungsart ihr gewählt habt.Um Einstellungen vorzunehmen, müsst ihr die Ngenuity-App für iOS und Android herunterladen. Hier könnt ihr dann verschiedene Equalizer-Profile auswählen und so den Fokus mehr auf bestimmte Soundaspekte legen DTS:X ist ebenfalls möglich, allerdings nur bei einer Verbindung mit dem PC. Vereinzelt registrierte die App nicht, wenn die Ear Buds verbunden waren, auch manche Einstellungen wurden einfach nicht beibehalten.
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