Reporterinnen und Reporter reden immer öfter gekünstelt, unverständlich und letztlich falsch über den Fußball. Warum denn eigentlich?
Arbeitsplatz für Schwurbler: Auf der Pressetribüne spricht man gerne vom Verarbeiten von Bällen Foto: imago
In den deutschen TV-Fußballreportagen haben sich Reporterinnen und Reporter in letzter Zeit eine Sprache geschaffen, die mit dem Wort „Kauderwelsch“ nur milde umschrieben ist. Es ist zum Beispiel von „Unterschiedsspielern“ die Rede. Diese spielen nicht etwa die neue Sportart „Unterschied“. Sie sind einfach sehr gut. Da wird ständig „umgeschaltet“, da ergeben sich „Umschaltsituationen“ oder auch nicht. Zuweilen „setzen“ Spielerinnen und Spieler „mehr und mehr auf Umschalten“.
Die Fußballerinnen und Fußballer schießen nicht mehr, sondern kommen „zum Abschluss“, nachdem sie ihn, versteht sich, zuvor „gesucht“ haben. Zum „Abschluss“ kommt aber oft erst, wer in die „Tiefe gekommen“ ist beziehungsweise wer sie „gesucht“ hat wie ein Taucher oder Bergmann. Es fehlt nur noch, dass ein Torschütze zum „Abschlussabschließer“ befördert wird. Vom „Abschlussspieler“ ist bereits die Rede.
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