Haas-Teamchef Günther Steiner kündigt für das Rennwochenende in Austin ein umfangreiches Upgrade an und erklärt, wann und warum die Entscheidung fiel, beim Konzept in die gleiche Richtung wie Red Bull Racing zu gehen.
Schon Wochen vor der Formel-1-Sommerpause im August war den Haas-Ingenieuren klar: Das Konzept, das man für die diesjährigen GP-Renner von Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen gewählt hatte, bietet nicht so viel Entwicklungsspielraum wie die Lösung von Red Bull Racing. Deshalb beschloss die Teamleitung umgehend, die geplanten Updates zu verwerfen und auf ein grosses, umfangreiches Update zu setzen, wie Günther Haas im Fahrerlager von Singapur bestätigt.
Der Haas-Teamchef erklärt: «Das Auto wird sich ziemlich stark verändern. Wir werden das Konzept ändern, auch wenn wir natürlich mit unserem Chassis gewisse Einschränkungen haben werden. Wir versuchen den gleichen Weg zu gehen, den die meisten Teams gewählt haben.» Und er kündigt an: «Das Paket kommt in Austin und wird die grösste Änderung sein, die wir während einer Saison umgesetzt haben.
«Wir haben die neuen Teile vor der Sommerpause im Windkanal getestet. Wir wollen wissen, in welche Richtung wir für das nächste Jahr gehen. Die Frage war, sollten wir es dieses Jahr schon bringen oder erst in der kommenden Saison.
«Der ursprüngliche Entwicklungsplan für dieses Jahr lautete, mehrere Upgrades auf die Strecke zu bringen, aber das machte keinen Sinn, denn wir haben keine Performance gefunden.
«Wir brauchen viel Magie, damit das passiert, ich sage niemals nie aber das wird schon sehr schwer werden, denn sie hatten in den jüngsten Rennen ein paar sehr gute Ergebnisse. Sie haben einen grossen Schritt nach vorne gemacht, das muss man anerkennen. Das war auch kein Glück, sie haben einen guten Job gemacht», lobt Steiner die Konkurrenz.
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