Meri Disoski zeigt sich erfreut über den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung. Bei Schwangerschaftsabbrüchen ortet sie einen „beschämenden Zustand“.
Die Grünen pochen darauf, Schwangerschaftsabbrüche auf Kosten der Krankenkasse in allen öffentlichen Spitälern zu ermöglichen. Derzeit herrsche hier ein „beschämender Zustand“, meinte die Grüne Frauenvorsitzende Meri Disoski im Interview mit der Austria Presse Agentur. In der Koalition habe man indes trotz „sehr unterschiedlicher Zugänge“ von ÖVP und Grünen „längst überfällige Schritte“ in der Frauenpolitik gesetzt.
Auch plädierte Disoski für eine Streichung der Fristenlösung aus dem Strafgesetzbuch. Derzeit ist ein Schwangerschaftsabbruch zwar illegal, aber in den ersten drei Monaten nicht strafbar. Der Körper und das Selbstbestimmungsrecht der Frau sei damit im Strafgesetzbuch verankert - ein „unhaltbarer Zustand“. Verbesserungen habe es in den letzten Jahren durch die Möglichkeit für Gynäkologen gegeben, die Abtreibungspille „Mifegyne“ zu verschreiben, betonte sie.
Die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit, genauso wie die ungleiche Bezahlung der Erwerbsarbeit, sei schließlich auch Grund für Altersarmut von Frauen. Der Gesetzesvorschlag für automatisches Pensionssplitting, mit dem Abhilfe geschafft werden soll, liege schon lange im grünen Sozialministerium, hatte Frauenministerin Susanne Raab kritisiert.
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