Der 'Negativpreis für den größten wissenschaftlichen Unfug des Jahres' - das 'Goldene Brett vorm Kopf' - geht 2023 an die deutsche Politologin Ulrike Guerot, die sich 'zu einer Leitfigur der Verschwörungstheoretiker-Szene' entwickelt habe. Die Auszeichnung, um die zuletzt auch noch ServusTV-Intendant Ferdinand Wegscheider und der deutsche Finanzwissenschafter Stefan Homburg ritterten, wurde am Donnerstagabend im Rahmen einer Gala im Wiener Stadtsaal verlautbart.
Der"Negativpreis für den größten wissenschaftlichen Unfug des Jahres" - das"Goldene Brett vorm Kopf" - geht 2023 an die deutsche Politologin Ulrike Guerot, die sich"zu einer Leitfigur der Verschwörungstheoretiker-Szene" entwickelt habe.
Verschwörungstheoretisch-antiwissenschaftliches Weltbild verbreitet Auf den ersten Blick würde Guerots Arbeit"harmlos und sinnvoll erscheinen", wenn sie etwa für"Corona-Aussöhnung" plädiere, so die Auszeichnungs-Initiatoren. Dahinter verberge sich bei genauerem Hinsehen jedoch"ein verschwörungstheoretisch-antiwissenschaftliches Weltbild.
Auch durch Aussagen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Politikwissenschafterin, die immer wieder in TV-Talkshows auftritt und eine wachsende"Fangemeinde in der Querdenkerszene" hinter sich vereint, aufhorchen lassen."Wer hier wen angegriffen hat, wird kurzerhand umgedreht", so die Skeptiker.
Politologin Ulrike Guerot: Missbrauch ihrer akademischen Macht Guerots Standpunkte müsse man in Abhängigkeit zu ihrer Position im Wissenschaftssystem beurteilen. Sie trage"eigentlich die Verpflichtung, besonders sorgfältig mit Fakten umzugehen.
Neben der Politologin kommt auch der Schweizer Publizist Daniele Ganser zu fragwürdigen Ehren: Der"Star der Verschwörungstheoretiker-Szene, mit Kontakten tief hinein in die Esoterik-Community" wird heuer mit dem"Goldenen Brett fürs Lebenswerk" bedacht. Für die Organisatoren des Preises rutschte dieser"Schritt für Schritt ins Milieu der Verschwörungstheorien ab: Dunkle Machenschaften vermutete er hinter den Terroranschlägen vom 11.